08.07.2020 - 14:04 Uhr
VilseckOberpfalz

Uneinsichtigen Hundehaltern drohen in Vilseck Bußgelder

Mit ausgebüxten Hunden und auch mit deren Hinterlassenschaften hat die Stadtverwaltung in Vilseck derzeit so ihr liebes Problem. Notfalls drohen uneinsichtigen Hundebesitzern jetzt auch Bußgelder.

Die Vilsecker Stadtverwaltung will gegen Tretminen vorgehen. Notfalls droht uneinsichtigen Hundebesitzern auch ein Bußgeld.
von Redaktion ONETZProfil

In letzter Zeit häufen sich bei der Stadtverwaltung Vilseck Beschwerden über freilaufende Hunde. Dem Rathaus wird von Attacken offensichtlich ausgerissener Hunden berichtet, deren Halter nicht festgestellt werden konnten. Leidtragende sind laut einer Pressemitteilung dabei oftmals andere Hundehalter sowie deren angeleinte Vierbeiner beim Gassi gehen.

Die Stadt Vilseck sieht sich veranlasst, auf eine elementare Voraussetzung zur Hundehaltung hinzuweisen. Jeder Halter hat für eine ausbruchsichere Unterbringung auf seinem Grundstück zu sorgen. Auch entwichene kleinere Hunde können demnach eine Gefährdung insbesondere des Straßenverkehrs darstellen. Gegebenenfalls riskiere der Hundebesitzer eine entsprechende Ahndung nach der Straßenverkehrsordnung.

Das Rathaus weist darüber hinaus auf die städtische Anleinverordnung hin. Demnach dürfen Hunde ab einer Schulterhöhe von 50 Zentimeter innerhalb aller bebauten Ortsbereiche Vilsecks nur angeleint ausgeführt werden. Und zwar ausschließlich von Personen, die jederzeit in der Lage sind, das Tier körperlich zu beherrschen. Eine Sonderregelung gilt für die Benutzung öffentlicher Grünanlagen, zu denen das Naherholungsgebiet Vilsauen vom Bereich der Vilsbrücke in Schlicht bis zur Vilskurve bei Axtheid-Berg zählt. In den Vilsauen müssen alle Hunde, also auch kleine Vierbeiner, an einer kurzen, maximal eineinhalb Meter langen Leine geführt werden. Im Bereich umzäunter Kinderspielplätze ist das Mitbringen von Hunden generell verboten.

Naturparkranger kritisieren: Kotbeutel in den Sträuchern

Amberg

Ein weiteres Problem ist lau der Presse-Info der Stadt Vilseck die immer wieder festzustellende Rücksichtslosigkeit mancher Hundehalter, wenn es um die Beseitigung der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner geht. Zwar ist im Stadtbereich eine größere Anzahl an Kotbeutelständern aufgestellt, doch werden sie offensichtlich von manchen Haltern nicht genutzt.

Sowohl die Anleinverordnung wie auch die Satzung über die Benutzung öffentlicher Plätze, Grünanlagen und Kinderspielplätze und die Verordnung zur Reinhaltung und Reinigung öffentlicher Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter sehen für diese aufgeführten Ordnungswidrigkeiten Strafen vor. Die Stadt Vilseck stellt klar, dass Verstöße bei Bekanntwerden "unnachgiebig mit Bußgeld geahndet werden".

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.