12.08.2020 - 14:00 Uhr
VilseckOberpfalz

Die Pilatus kreist wieder über den Übungsplätzen

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Vor einen guten Woche kreiste die Pilatus PC-12 noch in der Nähe der Ramstein Air-Base bei Kaiserslautern, dann folgten Abstecher nach Zürich in der Schweiz und Kalamata in Griechenland. Doch jetzt fliegt die Maschine wieder über Vilseck.

Die Pilatus PC-12 ist wieder auf dem Nürnberger Flughafen stationiert, von wo aus sie in den kommenden Tagen wieder zu Zielübungen über die Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels startet. Auffällig ist die besondere Leonardo-da-Vinci-Lackierung.
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Um 16.28 Uhr hob die Pilatus PC-12 mit der Kennung D-FEPG am Montag von ihrem Heimatflugplatz Koblenz-Winningen ab, nahm Kurs auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr und stieg zunächst auf 21 000 Fuß (6400 Meter) Höhe. Mit bis zu 550 Kilometer pro Stunde rauschte das in einer auffälligen Da-Vinci-Lackierung gehaltene Propellerflugzeug in die Oberpfalz, dort schwenkte es auf den inzwischen schon bekannten Rundkurs über den südlichen Bereich des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr ein. In 10 000 Fuß (knapp 3000 Meter) Höhe und rund 290 km/h schnell zog es dort bis gegen 21 Uhr seine Schleifen, bevor es wieder nach Nürnberg in Richtung Flughafen abschwenkte.

Mehr zur Pilatus PC-12 gibt es hier

Vilseck

Pilot Frank Reinke hatte es schon vor einigen Wochen angekündigt, als das auffällige Flugzeug, das eigentlich als luxuriöse Geschäftsmaschine im Einsatz ist, zum ersten Mal über Vilseck und die umliegenden Ortschaften kreiste. Nach einer kurzen Pause, so sagte Reinke, würden die Zielübungen der Amerikaner, für die die Maschine des zivilen deutschen Anbieters samt Piloten gechartert worden ist, weitergehen. Das ist nun der Fall, in den kommenden Tagen werden aber nicht nur die Vilsecker das sonore Brummen der einmotorigen, 1200 PS starken Maschine zu hören bekommen - oder eben nicht. "Wir waren aber gestern so hoch (3+ km), dass uns eigentlich keiner gehört haben kann", schreibt uns Reinke, ein ehemaliger Tornado-Pilot in Anspielung auf die Beschwerden, die vor einigen Wochen wegen des Dauerbrummens der Maschine aufgekommen waren.

In dieser Woche, so sagt Frank Reinke, kreist er mit der Maschine, die einem privaten Konsortium gehört, nicht nur über Grafenwöhr. Sie wird ebenso Kurs auf den Truppenübungsplatz Hohenfels nehmen, kommende Woche ist der Flieger dann im Bereich Waldeck, Theisseil und Parkstein im Landkreis Neustadt/WN im Einsatz. Sie wird - wie Ende Juli auch - der US-Armee als fliegendes Hilfsmittel für Zielübungen in den beiden Übungsplätzen Hohenfels und Grafenwöhr dienen. Am Dienstag aber war zunächst wieder Vilseck an der Reihe. Diesmal erfolgte der Start der Maschine um 17.37 Uhr, die Übung fand in Höhen zwischen 7500 (2300 Meter) und 12 000 Fuß (3650 Meter) statt.

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