14.10.2021 - 11:10 Uhr
VilseckOberpfalz

Erlös des "Vilseck gibt Hoffnung"-Konzerts für Aidshilfe-Projekte

Dankbarer Applaus gilt den acht jungen Künstlern, darunter besonders dem Organisator und Organisten Lukas Schöpf (Vierter von rechts). Über das gelungene Konzert freuen sich auch Nachtwächter Tschung (Mitte) und Vereinsvorsitzender Franz-Josef Einhäupl (Fünfter von rechts).
von Rosi HasenstabProfil

„Die Mitwirkenden und ihre beeindruckenden Darbietungen hätten mehr Besucher verdient.“ So lautete das Fazit einer Zuhörerin am Ende des Konzerts. Dem schloss sich auch der Vorsitzende des Vereins „Vilseck gibt Hoffnung“, Franz-Josef Einhäupl, an. „Wer anwesend war, dürfte sein Kommen nicht bereut haben“, meinte er, denn acht junge Leute hätten Musik und Gesang vom Feinsten geboten.

Dies war in erster Linie dem 19-jährigen Lukas Schöpf aus Gressenwöhr zu verdanken, der sich um Interpreten und Programm gekümmert und zusammen mit seinen Eltern Brigitte und Helmut alles aufs Beste vorbereitet hatte. Er führte auch selbst durch das Programm. Aus den Reihen seiner ehemaligen Mitschüler vom Max-Reger-Gymnasium Amberg und der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg hatte Schöpf eigens für diese Veranstaltung ein Vokalensemble geformt, das er selbst leitete. Mit ausgewogenen Stimmen spannten die jungen Sänger einen weiten Bogen von Werken alter Komponisten bis hin zu modernem Liedgut.

Lukas Schöpf, der beim traditionellen "Vilseck gibt Hoffnung"-Konzert bereits zum sechsten Male mitwirkte, glänzte besonders an der Orgel. Der begabte Kirchenmusiker entlockte seinem Lieblingsinstrument die höchsten Töne, als er Werke vom Barock bis zur Moderne, sprich von Johann Sebastian Bach bis John Rutter, interpretierte. Ebenfalls an der Orgel stellte Katharina Müllers aus Amberg ihr Können unter Beweis. Sie überzeugte mit der Carillon-Fanfare von Robert Jones.

Als sich das Vokalensemble mit „The Lord bless you and keep you” verabschiedet hatte, stellte sich noch ein Überraschungsgast ein. Kein geringerer als Nachtwächter Josef Eierer, genannt Tschung, wünschte den Besuchern mit seinem Stundenruf eine gute Nacht. Das Spendenkörbchen füllte sich danach zusehends und bescherte Pater Gerhard Lagleder in Südafrika einen willkommenen Zuschuss für seine Aidshilfe-Projekte.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.