10.11.2021 - 10:56 Uhr
TrabitzOberpfalz

Mehr Spieler, mehr Zuschauer: SpVgg Trabitz freut sich über Zulauf

Als Partnerverein des Zweitligisten "Jahn Regensburg" präsentiert sich die Spielvereinigung Trabitz seit diesem Jahr. Das Ansehen, das der Verein genießt, spiegelt sich auch in der Bandenwerbung wider.
von Bernhard PiegsaProfil

„Trabitz ist ein schlummernder Riese und unsere derzeitige Entwicklung zeigt, dass er dabei ist, zu erwachen." Diese optimistischen Töne schlug Vorsitzender Martin Pepiuk bei der Hauptversammlung der Spielvereinigung Trabitz an. Vor allem das seit Juni amtierende neue Trainerduo aus Thomas Baier und Hans Mößbauer habe sich als „Glücksfall“ erwiesen.

„Während in vielen Vereinen die Zahl der Spieler abnimmt, haben wir in den letzten Monaten 24 Spieler dazu bekommen“, erklärte Pepiuk, der zurzeit auch als Fußball-Spartenleiter amtiert. Ein hoffnungstiftendes Zeichen sei insbesondere die Trainingsbeteiligung: „Wir haben Trainingstage mit bis zu 35 Teilnehmern – das hat es früher nie gegeben.“ Nun gelte es in den nächsten ein bis zwei Jahren den langen Atem zu halten: „Dann kann hier etwas Großartiges entstehen.“ Diese Hoffnung hegte auch Thomas Baier, der obendrein auf das neu angefachte Zuschauerinteresse verwies: „Wir haben jetzt bei unseren Heimspielen oft 80 und mehr Zuschauer.“

Auch den früheren Trainern Stefan Baier und Stefan Geppert dankte Martin Pepiuk für deren verdienstvolle Arbeit. Die Spielvereinigung sei trotz spürbarer Einnahmenausfälle infolge Sportheim-Zwangsschließung und Veranstaltungsabsagen gut durch fast elf Monate Lockdown gekommen, so der Vorsitzende. Er selbst hätte beim Amtsantritt der neuen Vorstandschaft vor 19 Monaten nicht zu hoffen gewagt, „dass wir da stehen werden, wo wir jetzt sind“, bilanzierte Pepiuk: „Darauf können wir alle stolz sein.“

Gute Nachrichten hatte auch Simon Deubzer von der Jugendfußballabteilung, in der zurzeit 19 Kinder und Jugendliche in den Altersgruppen A bis G mitspielen und elf weitere am Schnuppertraining teilnehmen: „Das schaut wirklich gut aus – im März 2020 waren es erst 13 Jugendspieler.“

Genutzt habe man die Zeit der Zwangspausen insbesondere für umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Sportheim und Sportanlagen, den Ankauf neuer Trainingsgeräte, die Anknüpfung von Partnerschaften mit „Learning Campus“ und Jahn Regensburg und die Akquise von mehr als 200 laufenden Metern Bandenwerbung. "Ich wurde schon gefragt, gefragt, in welcher Liga wir eigentlich spielen." Martin Pepiuk merkte noch an, dass man auf Förderzusagen des Landessportverbands und des Bundes für eine neue Flutlichtanlage hoffe. Ferner wolle man den B-Platz mit einem neuen, höheren Zaun umgeben. Dringend vonnöten sei zudem eine Sanierung des Allwetterplatzes.

Den Betreuerstab habe man vergrößert und neue Spielerkleidung gekauft, für das Sportheim suche man nach einem neuen Wirt als Nachfolger für Hubert Porsch, der sich aus dieser Aufgabe habe zurückziehen müssen. Um die Pflege von Haus und Anlagen hätten sich vor allem Helmut Schäffler und Horst Held verdient gemacht, denen der Verein ebenso wie allen anderen „helfenden Händen“ und finanziellen Unterstützern dankte.

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