11.11.2020 - 23:59 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Ein unermüdlicher Ideengeber

Franz Stahl ist ein geselliger Mitmensch. Und seinen 60. Geburtstag hätte er heute gerne in großer Runde gefeiert. Corona macht dem einen Strich durch die Rechnung. Dennoch werden viele Glückwünsche den Weg zum Tirschenreuther Bürgermeister finden.

Ein Erfolg, auf den Franz Stahl (rechts) lange hingearbeitet hatte, war die Gartenschau „Natur in Tirschenreuth“ vor sieben Jahren. Zur Eröffnung konnte Stahl auch den damaligen Umweltminister Dr.Marcel Huber (Zweiter von rechts) in der Kreisstadt willkommen heißen.
von Werner Schirmer Kontakt Profil

Dabei hätte dieser außergewöhnliche Tag im Leben des Bürgermeisters ganz anders laufen sollen. Denn nicht wenige werden zum 60sten dem Franz ihre Anerkennung zu den Leistungen und vor allem die Glückwünsche für noch viele aktive Jahre überbringen. An den guten Wünschen wird es nicht fehlen, doch der "direkte Draht" ist durch Corona gekappt worden. Bis zuletzt hatten die Organisatoren den laufenden Veränderungen hinterhergeplant. Doch der Teil-Lockdown hat keine Wahl mehr gelassen: Umarmungen und Händeschütteln wird es nicht geben, das Fest wird entfallen. Allerdings weiß Franz Stahl auch in diesen Tagen um seine Vorbildfunktion. Auf das Wohl des Jubilars kann man deshalb trotzdem trinken, anstoßen in großer Runde geht halt nicht. Das bleibt der Familie mit Ehefrau Cornelia, Tochter Lucia-Maria und den Söhnen Peter und Franz vorbehalten.

Erfolge für gesamte Region

Ohne Corona freilich wäre die Schar der Gäste heute groß gewesen, zumal der Franz für die Stadt ein "Segen" ist. Doch sind die "Erfolge" des rührigen Bürgermeisters nicht nur Tirschenreuth zugute gekommen: Die gesamte Region hat davon profitiert. Im Reigen der rührigen Kommunalpolitiker hat der Jubilar ordentlich mit angeschoben.

Zu den jüngsten Erfolgen für die Stadt darf Bürgermeister Franz Stahl auch die Ankündigung der 220-Millionen-Investition der Ziegler-Group zählen

Tirschenreuth

Auf der "Haben-Seite" kann Franz Stahl mit Blick auf seine Bürgermeister-Zeit eine ordentliche Liste vorweisen, obenan die Gartenschau vor sieben Jahren. Ein Spektakel, das weit über die Stadtgrenzen hinaus, dem Selbstbewusstsein der Region gut getan hat. Bis heute ist das Areal immer wieder Schauplatz für außergewöhnliche Veranstaltungen, aber auch gepflegtes Schmuckkästchen inmitten der Ortschaft. Und heute noch ist der Fischhofpark eine viel besuchte Erholungs-Oase. Der Ideengeber Franz Stahl will dafür sorgen, dass dies auch so bleibt.

Viele Meilensteine

Bei den "Großtaten" darf sich der Jubilar als ganz frische Leistung die erklärte Investition der Ziegler-Group in die lange Liste schreiben. Gerade der Wirtschaftskraft der Kreisstadt wird das nachhaltig gut tun. Mehr Attraktivität wird der Kletterturm am Platz am See bringen. Ein Projekt, das Stahl und sein Stadtrat vorantreiben. In der Vergangenheit hat sich bereits eine Fülle von Meilensteinen angesammelt. Ein neuer Marktplatz, ein außergewöhnlicher Feuerwehrhaus-Neubau, wichtige Weichen für die Industriebetriebe und bald ein grüner Spielplatz-Gürtel am Mühlbach sowie ein weiterer Kindergarten gehören dazu.

Über Geschenke darf sich Franz Stahl auch am heutigen Donnerstag freuen. Mit der großen Feier wird es mit Blick auf Corona aber nichts. Immerhin habe er als Bürgermeister auch eine wichtige Vorbildfunktion, weiß Franz Stahl, und bittet um Verständnis. Im Bild die Bürgermeister-Nominierung im Jahr 2013.

Dabei würde die komplette Liste der zurückliegenden Projekte in der "Ära Stahl" wohl die Zeitungsspalte schnell füllen. Anzumerken sind zwei Dinge: So wurden die meisten der Beschlüsse auch von der Gesamtheit des Stadtrates mitgetragen und am Ende haben die Millionen-Investitionen keine unendlichen tiefen Löcher in den Haushalt gerissen. Tirschenreuth hat unter Franz Stahl viel geleistet - und kann sich das auch leisten.

Als 24-Jähriger im Stadtrat

Ein paar Zahlen und Fakten braucht es anlässlich dieser markanten Station im Leben von Franz Stahl natürlich schon. So muss an diesem 60sten herausgehoben werden, dass Franz Stahl schon ein "alter Hase" in Sachen Kommunalpolitik ist. Vom Vater Franz ist er eingewiesen worden, danach gelang 1984 als 24-Jähriger der Sprung in den Stadtrat und schließlich 2002 der Sieg bei der Bürgermeisterwahl. Seitdem ist Stahl in dieser Funktion "ungeschlagen". Als Kreisrat kann er ebenfalls seit 2002 in diesem Gremium Spuren hinterlassen. Aber nicht nur dort. Viele Ämter wurden ihm seitdem aufgeladen, eine Last, die Stahl bis heute mühelos stemmt. Es seien nur ein paar genannt, etwa die Mitgliedschaft im Presseausschuss des Deutschen Städtetages oder im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Städtetages. Und lang ist auch die Liste der ehrenamtlichen Tätigkeiten, allen voran der Vorsitz im BRK-Kreisverband.

Anerkennung der Bevölkerung

Auszeichnungen hat dieses Engagement natürlich ebenfalls viele eingebracht, etwa die Ehrenmedaille der Feuerwehr oder die Medaille in Bronze für die Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung. Alles bedeutende Auszeichnungen, aber am wichtigsten ist Franz Stahl wohl die Anerkennung aus der Bevölkerung. Schließlich bleibt ihm oberstes Ziel, für seine Stadt, die Region und ihre Bewohner zu arbeiten. Und dafür sitzt Franz Stahl im Rathaus, hat im Amt mehrere Gänge hochgeschaltet und lässt seitdem das Tempo nicht sinken.

Dabei ist der Jubilar stets selbst der unermüdliche Motor, obwohl er sich doch angesichts der Erfolge mal zurücklehnen und auf das Erreichte schauen könnte. Ein bisschen Kaiser könnte der Franz schon spielen, doch das liegt ihm nicht. Am heutigen Donnerstag kann er sich vieler Wünsche aus der Distanz sicher sein. Der Neue Tag und Oberpfalz-Medien schließen sich da gerne an, zumal der Franz immer wieder für positive Schlagzeilen gut ist.

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