29.08.2019 - 15:31 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Zu Seekofel und Sandspitze

Dieses Treffen hat es in sich: Von der Karlsbader Hütte aus erkunden die DAV-Mitglieder auf vielen Wegen die umgebenden Dolomiten.

Die Teilnehmer am diesjährigen Treffen der Sektion Karlsbad des Deutschen Alpenvereins.
von Autor HÄProfil

Mit vielen sportlichen Unternehmungen war vom 23. bis zum 25. August das Sektionstreffen auf der Karlsbader Hütte in den Lienzer Dolomiten verbunden. 72 Teilnehmer verzeichnete der Alpenverein beim alljährlichen Ausflug.

Auf verschiedenen Wegen erfolgte nach der Anreise mit dem Bus der Aufstieg von der Dolomitenhütte (1616 m) zur 2260 Meter hoch gelegenen DAV-Alpenvereinshütte der Sektion Karlsbad, dessen Verwaltungssitz sich in Tirschenreuth befindet. Während der größte Teil der Gruppe den etwa zwei Stunden dauernden Fuß- und Fahrweg hinaufging, wählte der andere Teil den etwas anspruchsvolleren Weg über den Rudi-Eller-Steig.

Unter der Leitung des Sektionsvorsitzenden und Wanderführers Gottfried Haas stieg eine kleinere Gruppe vom Klammbrückl über 906 Höhenmeter zum 1902 Meter hoch gelegenen Kerschbaumeralm-Schutzhaus auf; nach einer Stärkung ging es weiter über das Kerschbaumer Törl (2285 m) zur Karlsbader Hütte, auf der man nach viereinhalb Stunden ankam. Hervorzuheben ist die Anreise von den drei Waldsassener Sektionsmitgliedern mit Mountainbikes (eigener Bericht).

Ausgeruht brachen die Sektionsmitglieder am Samstagmorgen zu verschiedenen Unternehmungen auf. Eine Gruppe unternahm eine mehrstündige Wanderung über das Kerschbaumertörl zur Kerschbaumeralm. Andere Teilnehmer erklommen, ausgerüstet mit Klettergurten mit Seilsicherung sowie Kletterhelmen, unter anderem den Seekofel (2738 m) über die Ödscharte, die Große Sandspitze (2770 m) sowie über den Madonnensteig die Große (2695 m) und die Kleine Gamswiesenspitze. Sehr anstrengend war die Tagestour einer jungen Vierergruppe mit den beiden Wegewarten Sebastian Schedl und Andreas Schertler, die über das Laserztörl (2497 m) auf dem Dreitörlweg zum Hochstadelhaus (1780 m) ging. Mit großem Hunger und Durst kehrten sie nach achteinhalb Stunden Gehzeit zurück.

Die abendliche Hüttenstimmung wurde musikalisch mit den "Glockner Geistern" aufgeheizt, die teils von zwei Sektionssängerinnen unterstützt wurden. Großen Beifall gab es für die Glockenspieleinlagen.

Wiederum unter der Leitung des Wanderführers Gottfried Haas erfolgte am Sonntagmorgen zuerst der Aufstieg zum Laserzttörl (2497 m) und danach der Abstieg über ca. 1900 Höhenmeter über den nicht gekennzeichneten Weg über die Lavanter Alm nach Lavant, wofür fünfeinhalb Stunden benötigt wurden. Nach einem erlebnisreichen Wochenende erfolgte die Rückreise mit dem Bus.

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