22.06.2020 - 15:15 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Von der See zum Platz am See

Das Hotel "Seenario" in Tirschenreuth hat einen neuen Direktor. Zum 1. Juni übernahm Michael Ochmann. Den Betrieb nach der Coronakrise wieder hochzufahren ist nun die Aufgabe des 52-Jährigen.

Nach sechs Jahren als Leiterin des Hotel Seenario gibt Marion Häring (links) ihren Posten aus gesundheitlichen Gründen frei. Neuer Betriebsleiter und Hoteldirektor ist Michael Ochmann (Mitte). Claudia Reisen (rechts) hieß den 52-Jährigen stellvertretend für Geschäftsführer Wolfgang Krüll in Tirschenreuth willkommen.
von Lena Schulze Kontakt Profil

Das Hotel "Seenario" in Tirschenreuth hat einen neuen Direktor. Zum 1. Juni übernahm Michael Ochmann. Die bisherige Hoteldirektorin Marion Häring gibt den Posten aus gesundheitlichen Gründen frei.

Die Tirschenreutherin war die vergangenen eineinhalb Jahre in den Krankenstand gezwungen und entschied nun, sich zu verabschieden. "Es war eine tolle Zeit, aber jetzt ist es Zeit zu gehen." Sie begann 2014 als Frühstückskraft und Rezeptionistin im Hotel und übernahm 2018 die Leitung. "Sie hat sich selbst und das Hotel hochgearbeitet", lobte Claudia Reisen in Vertretung für Inhaber Wolfgang Krüll. Marion Häring brachte viele Änderungen auf den Weg, passte die Speisekarte im Restaurant dem Geschmack der Gäste an und gestaltete das Frühstück zu einem Büfett für jedermann um. "Niemand kennt das Hotel so gut wie Frau Häring, wir werden sie alle sehr vermissen", sagte Reisen.

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Tirschenreuth

Die Wiedereröffnung nach der Corona-Pandemie stellt das Management und das Team vor große Herausforderungen. Besonders die fehlenden Familienfeiern und Übernachtungen während Corona beutelten Hotel und Restaurant sehr. Den Betrieb wieder hochfahren ist nun die Aufgabe von Michael Ochmann. Der 52-Jährige, der gebürtig aus Bielefeld stammt, will die Auslastung des Hotels und des Restaurants verbessern und diese schwierige Zeit mit neuen Impulsen überwinden. "Wir werden Maßnahmen ergreifen, um das Hotel und Restaurant noch attraktiver für Einheimische und Besucher zu machen", sagt der Ostwestfale, der jahrelang als Hoteldirektor auf Kreuzfahrtschiffen zur See fuhr. Um sich mehr Präsenz in der Wahrnehmung der Leute zu verschaffen, sollen etwa lokale Events besser eingebunden werden. Dazu laufen Gespräche mit der Tourist-Info und der Stadt. Der Ostwestfale möchte zudem neue Vertriebspartner gewinnen und das "Seenario" etwa in Radführern bewerben. Ochmann freut sich auf die neue Aufgabe "an Land" und die Gäste.

In den ersten Jahren hatte Hotelbesitzer Wolfgang Krüll das "Seenario" auch als Platz für seine Kunstausstellung genutzt

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