12.05.2021 - 14:55 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Landkreis Tirschenreuth startet Impfkampagne: "Jetzt registrieren"

Fast 40 Prozent der Landkreisbewohner sind schon mindestens einmal geimpft. Aber noch längst nicht alle Berechtigten haben sich angemeldet. Der Appell lautet: „Jetzt registrieren!“

Auch am Landratsamt hängt schon ein Plakat. Landrat Roland Grillmeier, BRK-Kreisgeschäftsführer Holger Schedl und Regierungsdirektorin Regina Kestel (von links) rufen zum Mitmachen auf.
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Über 20.000 Impfberechtigte sind im Landkreis noch nicht zur Impfung angemeldet. Landrat Roland Grillmeier ruft zur Registrierung auf und appelliert an alle Bürger: „Lassen Sie sich impfen!“

Über 35.000 Impfungen wurden im Landkreis Tirschenreuth bereits vom Impfzentrum und von den Hausärzten durchgeführt, fast 40 Prozent der Einwohner haben mindestens den ersten Pieks hinter sich. Zahlen, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen und zuversichtlich stimmen, finden Landrat Grillmeier und BRK-Chef Holger Schedl. Und doch haben beide beim Thema Impfen noch leichte Bauchschmerzen: „Leider ist es so, dass wir noch etwa 20.000 Impfberechtigte im Landkreis haben, die sich noch nicht registriert haben“, sagt Schedl. „Irgendwann in den kommenden Wochen werden wir an einen Punkt kommen, an dem plötzlich mehr Impfstoff ankommt als Impfwillige angemeldet sind.“

Deshalb startet der Landkreis eine große Kampagne „Jetzt registrieren“. Sie soll dazu motivieren, sich beim bayernweiten Impfportal anzumelden und vor allem auch impfen zu lassen. Im Landkreis werden über 300 Plakate verteilt. Auch eine OWZ-Beilage mit den wichtigsten Informationen zur Impfung wird es geben. Auf Plakaten und Flyern ist ein QR-Code aufgedruckt, über den man direkt zur Registrierung gelangt. „Impfen ist der effektivste Weg aus der Pandemie. Wir sind in Tirschenreuth in den letzten Wochen auf einem sehr guten Weg“, dankt Landrat Grillmeier allen bisher Beteiligten. „Ich bitte jetzt alle Impfberechtigten, sich zu registrieren und dann auch zum Impfen zu gehen. Nur so können wir dieses Virus besiegen!“

Wann jemand genau an der Reihe ist, kann zwar noch nicht gesagt werden, da sich immer wieder auch priorisierte Personen anmelden. Aber ein Wegfall der Priorisierung ist im Landkreis zumindest in Sicht. „Für uns im Impfzentrum ist es entscheidend zu wissen, wie viele Personen im Landkreis wirklich impfwillig sind“, betont Holger Schedl. „So können wir Auslastungen und Impfstoff besser planen. Und im Fall der Fälle können wir Personen, die bereits registriert sind, auch einmal vorziehen, sollte Impfstoff ansonsten verfallen.“

Wer Bedenken wegen der Impfung oder eventuellen Nachwirkungen habe, könne sich jederzeit an seinen Hausarzt wenden oder beim Aufklärungsgespräch vor der Impfung besprechen. „Warten Sie nicht ab, wir befinden uns auf der Zielgeraden, jetzt liegt es nochmal an jedem einzelnen. Registrieren Sie sich und lassen Sie sich impfen, um die Pandemie zu bewältigen“, so Grillmeier abschließend.

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