25.11.2020 - 16:37 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Landkreis Tirschenreuth: 22 Corona-Neuinfizierte und zwei Covid-19-Tote

Zwei weitere Corona-Tote sind im Landkreis Tirschenreuth zu beklagen. Außerdem steht die aufgehobene Testpflicht für tschechische Grenzpendler im Visier.

Der Grenzübergang bei Waldsassen: Die Testpflicht für Grenzpendler hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am Dienstag aufgehoben.
von Martin Maier Kontakt Profil

Die Covid-19-Fälle im Landkreis Tirschenreuth sind am Mittwoch (Stand: 14.40 Uhr) wieder angestiegen. Das Landratsamt meldete 22 Corona-Neuinfizierte. Davon waren 11 Personen bereits unter Quarantäne. Die Gesamtzahl der positiv Getesteten liegt damit bei 1778.

Außerdem gab es zwei Todesfälle zu beklagen. Es handelt sich um eine 84-jährige und 98-jährige Person mit Vorerkrankungen. Beide sind nach Angaben des Gesundheitsamts an Sars-CoV-2 verstorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten im Landkreis auf 146.

Die 7-Tage-Inzidenz gab das Robert-Koch-Institut am Mittwochnachmittag mit 119,4 an und das Landesamt für Gesundheit mit 136,02. Verschiedene Aktualisierungszeitpunkte bei den beiden Einrichtungen sorgen für die unterschiedlichen Zahlen.

Zudem haben das Landratsamt und Landrat Roland Grillmeier zur Testpflicht für tschechische Grenzpendler Stellung genommen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte diese am Dienstag aufgehoben. „Die positiven Fälle bei den tschechischen Grenzgängern in den letzten Wochen haben gezeigt, dass die Testpflicht grundsätzlich sinnvoll war“, schreibt Pressesprecher Walter Brucker. Bisher seien bei den rund 2.500 Grenzgängern im Landkreis etwa 10.000 Tests durchgeführt worden, rund 350 seien positiv ausgefallen. Die Testergebnisse hätten geholfen, das Infektionsgeschehen im Landkreis einzudämmen.

Wegen der weiterhin angespannten Situation setzt der Landrat weiter „auf eine freiwillige Inanspruchnahme der Testmöglichkeit und auf das Verantwortungsbewusstsein der Grenzgänger und der Firmen“. Die beiden Testzentren in Waldsassen und Tirschenreuth würden vorerst in der bisherigen Form weitergeführt. Die Zusammenarbeit im Grenzraum laufe mit den derzeitigen Vorschriften „zufriedenstellend, auch wenn momentan Vieles eingeschränkt ist“. Niemand wolle eine komplette Grenzschließung. Deshalb würden der Landkreis und die Kommunen auch als ihre Aufgabe sehen, dazu beizutragen und das Testzentrum, das zum großen Teil auf Initiative des Landkreises betrieben wird, aufrecht zu erhalten.

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