22.09.2020 - 12:49 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Corona-Hilfe der "Aktion Solidarität" in Ruanda angekommen

Insgesamt unterstützte die „Aktion Solidariät“ während der Corona-Pandemie die Partner in Ruanda mit 30 000 Euro. Geplant ist eine weitere Spende.

Die Spende der "Aktion Solidarität" wird in Nahrung investiert. Die Patienten im Krankenhaus in Gikongo freuen sich darüber (Bild). Durch die strikten Corona-Ausgangsbeschränkungen brach in vielen afrikanischen Ländern, auch in Ruanda, eine Hungersnot aus.
von Lena Schulze Kontakt Profil

In vielen Ländern Afrikas ist durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen eine Notsituation entstanden. Bereits im Juni erreichte die „Aktion Solidarität“ ein Hilferuf von den Partnern aus Ruanda. Kürzlich überwies die Tirschenreuther Hilfsorganisation bereits die zweite Spende in Höhe von 15 000 Euro an die Organisationspartner in Ruanda.

Aufgrund der strengen Ausgangsbeschränkungen dort sei der Handel blockiert, Läden und Märkte sowie Kirchen und Schulen seien geschlossen, berichten Dr. Uta Düll, die ein Krankenhaus in Gikongo betreibt, und Pater Danko vom Salesianerorden in Gatenga. „Der Hunger ist schlimmer als Corona“, schreibt Pater Danko in einem seiner Briefe.

„Die Geldspenden sicherten den Ärmsten, Kindern, Alleinstehenden, Alten und Kranken das Überleben“, bedankt sich Zweite Vorsitzende Monika Seidel für die finanzielle Hilfe der Mitglieder und Unterstützer.

Von dem Geld beschaffen die Organisationspartner hauptsächlich Lebensmittel wie Reis, Bohnen oder Maismehl, aber auch Hygieneartikel. Dr. Düll kaufte für Neugeborene und unterernährte Kinder zudem Milchpulver. Da in Ruanda Plastikbeutel verboten sind, wurden die Lebensmittel in Papiertüten und teils in selbst genähten Beuteln aus Gardinenstoff verteilt.

Insgesamt unterstützte die „Aktion Solidariät“ während der Corona-Pandemie die Partner in Ruanda mit 30 000 Euro. Geplant ist eine weitere Spende. Denn: „Die Krise ist noch nicht überwunden“, so die Vereinsverantwortlichen.

Wegen der harten Corona-Einschränkungen sind die Menschen in Ruanda von einer akuten Hungersnot betroffen

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Der Verein "Aktion Solidarität" kann weiter existieren

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Die finanziellen Mittel aus der Oberpfalz sind dringend notwendig: Davon kaufen die Partner in Ruanda Lebensmittel wie Reis, Bohnen und Mais. Wegen den Corona-Einschränkungen brach in Afrika eine Hungersnot aus.
Info:

Weiterhin auf Spenden angewiesen

Wegen den Corona-Einschränkungen brach in Afrika eine Hungersnot aus. Weil die Situation in Ruanda auch weiterhin noch angespannt ist, will die Tirschenreuther Hilfsorganisation „Aktion Solidarität“ heuer noch weitere Spenden nach Afrika überweisen.

Deshalb ist der Verein nach wie vor auf Geldspenden angewiesen, teilen die Vereinsverantwortlichen mit. Spenden an: Sparkasse Oberpfalz Nord, IBAN: DE67 7535 0000 0008 8286 67, Verwendungszweck: Corona – Hungerkatastrophe Afrika.

Auch neue Mitglieder und neue Patenschaften sind gerne gesehen. Auskünfte per E-Mail an aktion-solidaritaet[at]web[dot]de.

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