Normalerweise veranstaltet der Kreisverband Tirschenreuth im Nordbayerischen Musikbund im Frühjahr und Herbst eine Kreisversammlung mit Vertretern aller 19 Mitgliedskapellen. Nachdem das Treffen wegen Corona schon im Herbst nicht möglich war, ging auch die gewohnte Frühjahrsversammlung nicht wie gewohnt über die Bühne. Die Zusammenkunft wurde stattdessen über die Online-Plattform „Zoom“ abgehalten. Fast alle Kreiskapellen kamen der Einladung nach. Sogar Neuwahlen waren auf diesem Wege kein Problem.
Unter der Leitung von Kreisvorsitzendem Alexander Riedl (Stiftländer Jugend- und Blaskapelle Waldsassen) wurden die Punkte der Tagesordnung abgearbeitet. Unter anderem stimmten die Delegierten einer neuen Kreisordnung einhellig zu. Riedl bedauerte, dass das traditionelle Probenwochenende für die Jungmusiker erneut abgesagt werden musste. Eventuell gibt es im Sommer eine Ersatzveranstaltung.
Anschließend wurden Mitglieder des Kreisvorstands geehrt: Für ihre 9-jährige Mitarbeit erhielt Angela Protschky eine Anstecknadel in Bronze, für mehr als 15 Jahre bekamen Max Besold, Alexander Franz, Kurt Schraml und Werner Rodler die Ehrennadel in Silber.
Nach einem Grußwort von Bezirksvorsitzendem Gerhard Engel, der an der virtuellen Sitzung teilnahm, kam es unter Leitung von Wolfgang Trottmann zur Neuwahl. Neue Kreisvorsitzende wurde Christine Ullrich (Stadt- und Jugendblaskapelle Grenzlandbuam Bärnau). Auch weitere Posten wurden neu besetzt. Stellvertretender Kreisvorsitzender ist Franz Stierstorfer, Kreisgeschäftsführer Stefan Zwerenz, Kreisschriftführer Jonas Bäumler, Kreisdirigentin Laura Bäumler, Presse- und Medienbeauftragter Alexander Franz. Beisitzer sind Rene Bauer, Dieter Dendorfer, Detlev Ernst, Patrick Oroudji, Kurt Schraml und Wolfgang Trottmann.
Die neue Kreisvorsitzende verwies auf das erneut aufgelegte Förderprogramm der Staatsregierung für Laienblasorchester. Dieses sieht einen Zuschuss von 1000 Euro pro Musikverein vor, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind. Christine Ullrich beendete die Sitzung mit der Hoffnung auf Normalisierung der Gesamtsituation und musikalische Auftrittsmöglichkeiten im weiteren Jahresverlauf.
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