20.01.2020 - 10:02 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Beifallsstürme bis nach Mitternacht

Eine prächtige Stimmung und ein ausverkauftes Kettelerhaus waren am Samstag beste Voraussetzung für ein gelungenes Fest. Das Programm beim Galaabend der Tursiana trug dazu bei.

von Konrad RosnerProfil

Mit rund 100 Mitwirkenden, von der Bütt bis auf dem Parkett, bot die Faschingsgesellschaft Tursiana ein Programm der Extraklasse. Der Galaabend war diesmal auch Geburtstagsparty der Tursiana, die ihr 44-jähriges Bestehen feierte. Mit einer Lichtershow und einem Feuerwerk wurde der Galaabend eindrucksvoll eröffnet, dabei wurden einige Faschingsmottos der vergangenen Jahre noch einmal zum Leben erweckt.

Es folgte der Einzug des Kinderprinzenpaares Samira I. und Elias I., begleitet vom ersten Kinderkarnevalisten Hugo, der später auf der Bühne den mit Abstand größten Applaus erhielt. Es folgte das Prinzenpaar Sarah I. und Ralph I. Tursiana-Präsidentin Iris Fennerl ging kurz auf die Geschichte der Faschingsgesellschaft ein, die manche Höhen und Tiefen in den vergangenen 44 Jahren erlebten.

Tanz zu Abba-Melodien

Unter dem Motto "Aladin und die Wunderlampe" eröffneten die Kleinsten, die Wichtelgarde, mit einem tollen Schautanz das Programm. Dann zeigten die etwas ältere Wichtelgarde einen flotten Marschtanz. Im Anschluss daran hieß das amtierende Tirschenreuther Prinzenpaar die vielen Gäste in Reimform willkommen, ehe Luisa Zeitler mit ihrer atemberaubenden Stimme die Besucher verzauberte. Dann durfte Kinderkarnevalist Hugo seine vier Jahre alte Schwester Eva als Tanzmariechen ankündigen.

Hugo brachte seine letzte Chemo-Sitzung hinter sich:

Tirschenreuth

Es folgte die 13-köpfige Jugendgarde mit einem Cheerleader-Tanz. Spektakulär: Nach der Pause trat die Prinzengarde und das Damenballett mit einem tollen Schautanz zu Abba-Melodien auf. Weil dieser so gut ankam, durften die Damen erst nach einer Zugabe von der Bühne. Toll anzuschauen war dann der Auftritt der Schautanzgarde. Zehn junge Frauen und vier Herren boten eine Vorführung mit vielen Hebefiguren. Viereinhalb Stunden Programm bis nach Mitternacht bestritt die Tursiana. Im dritten Teil sorgten unter anderem eine Tanzmariechen-Gruppe, die Jugendgarde und zu späterer Stunde vor allem das Männerballett für Beifallsstürme. Der kurzweilige Abend endete mit einem großen Finale.

Huberth scharrt mit den Hufen

In der Bütt war diesmal Martin Rother, der die verhinderte Traudl excellent vertrat. Als Engel Aloisius kam er ins "Grenzkaff namens Tirschenreith", um der CSU, aber auch Bürgermeister Franz Stahl - "Er ist ja beinahe selbst wie Gott" - Ratschläge zu erteilen. Sein Wort richtete er auch Huberth Rosner. "Er scharrt schon mit den Hufen, das Volk möge ihn bald ins Bürgermeisteramt berufen". Was gibt es sonst noch in Tirschenreith: "Ach ja, das Kremator..., äh Feuerwehrhaus genannt". Für Franz Stahl ein Meilenstein, für Landrat Wolfgang Lippert elegant, "dabei sieht das Ding aus, als hätt es die Masern, laut Architekt liegt es am Holz und dessen Fasern". Aloisius hatte die göttliche Idee "man tausche das Amt für ländliche Entwicklung und die Feuerwehr, weil das passend rot dann wär". Viel Lob erhielt Alfred Scheidler, "der - es ist nicht zu fassen - dem Grillmeier den Vortritt g'lassn". Klar, dass Engel Aloisius auch die beiden Landratskandidaten Roland Grillmeier - "an deiner Stell, ich sag's dir gleich, wär ich auch froh, käm ich weg aus Mitterteich" - und Ely Eibisch aus Kaibitz - "in dem Nest möcht ich, nur wenns mich zwängen, nicht mal tot über den Zäunen hängen" - erwähnte. Dann stellte Aloisius zu Eibisch fest: "Naja, der ist bestimmt ganz nett, du erinnerst mich so an den Alfrett." Viel Lob erhielt Peter Gold: "Er lernt jetzt Tuba. Peter, bist nächstes Jahr beim Blasen fit, dann bringst das Instrument gleich mit.."

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