Junge Frau erzählt: "Mein Platz ist bei den Auerbacher Schulschwestern"

Anke Busse schildert, wie ihr Entschluss reifte, ihr Leben als geistliche Berufene in einem Orden zu führen. Im Hintergrund Natalia Suska.
von Redaktion ONETZProfil

In den Orden und geistlichen Berufen der katholischen Kirche herrscht Personalmangel. Seit mehreren Jahren initiiert man im Auerbacher Seelsorgebereich Gebetsreihen, um vor allem junge Menschen für die Kirche zu interessieren. Sonja Schwemmer lud in Thurndorf zu einem Treffen ein. Zu Gast waren auch zwei junge Frauen, die sich für ein geistliches Leben entscheiden wollen. Sie hatten sich vor nicht allzu langer Zeit dazu entschlossen, das Ordensleben bei den Schulschwestern in Auerbach kennen zu lernen.

Postulantin Natalia Suska aus Polen trug einen Bibeltext vor. Das Postulat ist eine Vorbereitungszeit, bevor die Schwestern Novizinnen werden. Die zweite Postulantin, Anke Busse aus der Nähe von Stuttgart, erzählte, wie sich ihre Berufung nach und nach entwickelt hat. Es habe nicht den einen spektakulären Ruf gegeben. Sie habe das Glück gehabt, in einem christlich geprägten Elternhaus aufzuwachsen. Zudem gehörten die Sonntagsgottesdienste zur Selbstverständlichkeit und auch ihre aktive Zeit als Ministrantin trug dazu bei. Sie habe auch die Notwendigkeit erkannt, eine Gottesbeziehung zu finden. Die Studienzeit, der Englandaufenthalt und das Zusammentreffen mit Priestern waren ebenso förderlich.

„Gott habe gerufen“ und der ursprüngliche Wunsch nach einer eigenen Familie mit allem was dazu gehört, sei weg gewesen, erzählte Busse weiter. Über einen Eichstätter Kontakt hätte sie eine Einladung zur Kongregation der Auerbacher Schulschwestern bekommen. Sie habe dort gemerkt: „Auerbach ist mein Platz“.

Und damit allen jungen Anwesenden die Ernsthaftigkeit des Ganzen vor Augen geführt wurde, rief sie den Anwesenden zu: „Es gibt keine Handys mehr!“ Aber vor dem endgültigen Schritt könne sich das jeder nochmals überlegen, ob ein Leben in einem Orden das Richtige sei.

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