07.10.2019 - 15:34 Uhr
NagelOberpfalz

Theo Schreyer übernimmt Mesnerdienst von Heinz Dötterl

Nach sieben Jahren beendete Heinz Dötterl seinen Mesnerdienst. Am Erntedankfest übernahm Theo Schreyer offiziell das Amt des Mesners.

Nach sieben Jahren übernahm Theo Schreyer (links) das Amt des Mesners von Heinz Dötterl (rechts). Pater Joy Munduplackal und Kirchenpfleger Werner Scharf dankten herzlich und wünschten dem neuen Mesner viel Freude und Gottes Segen bei seiner neuen Tätigkeit.
von Bertram NoldProfil

Mit Bettina Rögner wurde am Erntedankfest eine neue Gemeindereferentin in ihr Amt eingeführt. Auch im Amt des Mesners gab es in der Pfarrei Maria Rosenkranzkönigin eine Veränderung: Nach sieben Jahren übernahm Theo Schreyer das Amt des Mesners von Heinz Dötterl.

Der Mesnerdienst zähle zu den ältesten Diensten in der Kirche und habe in den letzten Jahrzehnten enorm an Bedeutung gewonnen, sagte Pater Joy bei der Amtsübergabe am Ende des Gottesdienstes. Der Mesner stelle ein wichtiges Bindeglied zwischen Gemeinde und Pfarrer dar. Sieben Jahre Treue und Beständigkeit zeugten von einem gewissenhaften und guten Mesner. Kirche aufsperren, früh genug da sein und vor dem Gottesdienst in der Sakristei die Glocken läuten. Das seien nur einige ganz wenige Dinge, die ein Mesner zu erledigen hat. Wenn dann Weihnachten und Ostern nahen, komme es ganz dick. Da stünden dann noch eine ganze Reihe mehr an Arbeiten an. Ohne den Mesner wäre das alles nicht möglich. Der Dienst des Mesners stehe in besonderer Beziehung zum Altar, von dort erhalte er seine Aufgabe, hohe Würde und Bedeutung. Als Laie nehme der Mesner am Sendungsauftrag der Kirche teil. Eine starke und lebendige Beziehung zu Jesus Christus und seiner Kirche sei wesentlicher Bestandteil für eine gute Ausübung dieses Dienstes.

Für den treuen Dienst dankte Pater Joy herzlich, der Dank galt aber auch der Familie, die eine solche Aufgabe mittragen müsse. Von der Familie sei Verständnis gefordert, wenn der Mesner gerade an Festtagen in der Kirche sein muss, weil es das Amt erfordert. Sehr froh und dankbar sei die Pfarrgemeinde, dass sich Theo Schreyer bereit erklärt hat, das Amt zu übernehmen, sodass beim Mesnerdienst keine Lücke entsteht.

Im Namen der Pfarrei überreichte Kirchenpfleger Werner Scharf dem scheidenden Mesner ein Geschenk, dankte herzlich und wünschte dem neuen Mesner viel Freude und Gottes Segen bei seiner neuen Aufgabe.

Ganz neu ist der Dienst für Theo Schreyer nicht. Er war oft in der Sakristei zugegen, griff seinem Vorgänger, wenn nötig, unter die Arme und versah auch seinen Dienst als Lektor und Kommunionhelfer.

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