23.09.2020 - 10:47 Uhr
ThansteinOberpfalz

Den künftigen Wegebau in der Thansteiner Flur im Fokus

Die Thansteiner Flur im Westen des Fremdenverkehrsortes. Die Planungen für die Neuordnung schreiten weiter voran.
von Ludwig DirscherlProfil

Das Projektvorhaben „Flurneuordnung Thanstein-Tännesried“ schreitet weiter voran. Bei einer Tour durch das Verfahrensgebiet rücken die Themen Wegebau und Wasserrückhalt in den Mittelpunkt.

Im Oktober 2019 hatte das Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE) die groben Grundzüge eines möglichen Verfahrens bei einer Bürgerversammlung vorgestellt. Anschließend wurde das Vorhaben in Arbeitskreissitzungen, der sogenannten Flurwerkstatt, vertieft. Die Themen Wegebau und Ausgleichsmaßnahmen wurden jüngst bei einer Exkursion nach Kleinwinklarn behandelt, um sich auf die eigenen Flurbegehungen vorzubereiten. Wegebautypen, deren Kosten und Breiten, sowie zulässige Tonnagen galt es zuvor zu verstehen, da sich hierbei entsprechende Stellschrauben für die späteren Kosten des Verfahrens drehen lassen.

Aufgeteilt in mehrere Teilgruppen wurde zunächst das südwestliche Gebiet der Thansteiner Flur begangen. Tagsdarauf folgten dann die Bereiche um Hebersdorf sowie Tännesried. Coronabedingt wurden kleinere Trupps gebildet, um den Schutz der Teilnehmer zu erhöhen, außerdem sollten zielführende Diskussionen im engeren Teilnehmerkreis ermöglicht werden. Bei den konstruktiven Beratungen vor Ort konnten die insgesamt fast 40 Teilnehmer, begleitet von Gottfried Blank und Manuela Völkel vom Planungsbüro Blank sowie Lukas Wiesner vom ALE Oberpfalz, die bisherigen Ergebnisse der Flurwerkstatt vor Ort im Gelände überprüfen und weiter verfeinern.

Es wurden mögliche Wegtrassen begutachtet und deren Vor- und Nachteile direkt besprochen. Ein besonderes Augenmerk lag auch in der Unterteilung von Haupt-, Neben- und sogenannten Projektwegen, die erst nach der Neuverteilung zum Ausbau kommen würden, sowie deren Ausbaustandards. Dabei sollten mögliche Einsparpotenziale bei den Kosten ausgelotet, als auch erste Überlegungen zu den künftigen Bewirtschaftungseinheiten angestellt werden. Darüber hinaus wurden mögliche Maßnahmen zum Wasserrückhalt in der Fläche diskutiert.

In den kommenden Schritten werden das Amt für Ländliche Entwicklung und der Verband für Ländliche Entwicklung Oberpfalz die aktuellen Ergebnisse aus bautechnischer Sicht begutachten. So sollen mögliche Fragestellungen zur Entwässerung der Wegkörper oder der vorhandenen Topographie des anstehenden Geländes frühzeitig geklärt werden können. In einer weiteren Bürgerversammlung, die für den Herbst anvisiert ist, sollen die Erkenntnisse erneut im Plenum zur Diskussion gestellt werden.

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