29.01.2021 - 13:59 Uhr
TeunzOberpfalz

In Fuchsberg keine Aussicht auf einen Gehweg an der Kreisstraße

Enge Örtlichkeiten, keine abgabereiten Grundstücksbesitzer: Beim Ausbau der Kreisstraße SAD 43 in Fuchsberg haben die Planer nur wenig Spielraum. Der Teunzer Gemeinderat erfährt, dass sich daher die Idee für einen Fußgängerweg zerschlägt.

Die Ortsdurchfahrt der Kreisstraße SAD 43 innerhalb von Fuchsberg. Die Verhältnisse lassen den Bau eines Gehweges nicht zu.
von Christof FröhlichProfil

Der Ausbau der Kreisstraße SAD 43 in der Ortsdurchfahrt von Fuchsberg stand in der Sitzung des Gemeinderats auf der Tagesordnung. Anlass dafür war eine Stellungnahme der kommunalen Behindertenbeauftragten Helga Forster zur Errichtung eines Fußgängerwegs an der Straße.

In der Vergangenheit hatten die Fachstellen die Möglichkeiten zur Umsetzung eines Ausbaus in Kombination mit einem Gehweg geprüft. Ausgelotet wurden technische Möglichkeiten, Kosten und der Grunderwerb. Ein Happy End blieb jedoch aus: Die Fachstellen teilten der Gemeine mit, dass wegen der örtlichen Verhältnisse und fehlender Abgabebereitschaft bei den Grundstücksbesitzern die Errichtung eines Gehweges nicht möglich sei.

Rückblick auf die Weichenstellungen in Teunz im vergangenen Jahr

Teunz

Bürgermeister Norbert Eckl informierte im weiteren Verlauf über mehrere nichtöffentlich gefasste Beschlüsse: So gab es grünes Licht für den Vertrag zum Stromanschluss des Hochbehälters Ödmiesbach. Die Kosten belaufen sich auf 3036 Euro. Weil einige Gerätschaften des gemeindlichen Bauhofes ausgedient haben, werden sie durch neue Ausrüstung ersetzt: Für 6728 Euro kauft die Gemeinde einen Seitenmäher bei der Firma Kompark in Nabburg, und für 8062 Euro wird eine Ast- und Wallheckenschere bei der Baywa erworben.

Ebenso wie in den anderen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach, stellte sich Christian Karl, Manager der ILE Brückenland Bayern-Böhmen, auch in Teunz vor. Er beleuchtete seine Tätigkeit und informierte, dass bis zum 15. März Kleinprojekte mit einem Kostenaufwand von 500 bis 20 000 Euro für eine Förderung im Regionalbudget angemeldet werden können. In Aussicht sei eine Förderquote von 80 Prozent, die Höchstsumme für Zuschüsse liege bei 10 000 Euro.

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