26.08.2020 - 16:35 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Trauer um den letzten Bergwerksdirektor in Sulzbach-Rosenberg

Eugen Kirschhock ist am Montag im Alter von fast 100 Jahren verstorben. Bis zuletzt war er bei den Bergknappen aktiv.

Eugen Kirschhock.
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

Der letzte Sulzbach-Rosenberger Bergwerksdirektor ist nicht mehr: Eugen Kirschhock, Diplom-Ingenieur und Bergassessor, starb am 24. August im Alter von fast hundert Jahren.

Der 1920 in Sonthofen geborene und in Amberg aufgewachsene Kirschhock fuhr als Praktikant erstmals 1940 zur Besichtigung in den Klenzeschacht ein. Von 1954 bis 1957 war er Bergreferendar, nach dem zweiten Staatsexamen dann Bergassessor auf Klenze. Zur Maxhütte kam Kirschhock zuerst 1957 als stellvertretender Leiter der Gruppe Sulzbach. Von 1960 bis 1971 wirkte er als Betriebsleiter dieses Bereichs. Dann war er bis zu seinem Ruhestand 1979 Bergwerksdirektor für den gesamten Maxhütten-Bergbau.

Bergknappen-Vorsitzender Armin Kraus fasste unserer Zeitung gegenüber die Erinnerungen zusammen: "Eugen Kirschhock war bei seinen Bergleuten immer gerne gesehen und hatte als Vorgesetzter immer ein Ohr für die Probleme und Belange seiner Kameraden. Seit 1957 war er auch aktives Mitglied im Bergknappenverein Sulzbach-Rosenberg, der jetzt um sein Ehrenmitglied trauert."

Kirschhock habe auch noch im hohen Alter aktiv am Vereinsleben teilgenommen. Er war Stammgast auf der Jahresversammlung und auf den Barbarafeiern in Sulzbach-Rosenberg, Auerbach und Königstein.

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