28.06.2021 - 14:40 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Stütze im BRK Amberg-Sulzbach: Bernd Voggenreiter geht in Ruhestand

Bernd Voggenreiter kam einst als "Zivi" zum Roten Kreuz und blieb dann ein (Berufs-)Leben lang.

Abschiedsstimmung beim BRK (von links): Dieter Hauenstein (Landesbereitschaftsleiter), Florian Kaufmann (stellvertretender Leiter Rettungswache Sulzbach-Rosenberg), Markus Popp (Leiter Rettungsdienst), Joanna Sladki (Leiterin Rettungswache Sulzbach-Rosenberg), Bernd Voggenreiter (Leiter Rettungswache Sulzbach-Rosenberg und künftiger Ruheständler), Sebastian Schaller (Kreisgeschäftsführer), Erwin Gräml (Leiter Rettungsdienst) und Gerd Geismann (Kreisvorsitzender BRK Amberg-Sulzbach).
von Heidi FranitzaProfil

Eine Tätigkeit beim Bayerischen Roten Kreuz hatte Bernd Voggenreiter ursprünglich nicht im Sinn. Aber auf der Suche nach einem Platz, um seinen Zivildienst abzuleisten, landete er 1978 beim BRK. Er fand dort seine Lebensaufgabe als Rettungssanitäter, Leiter der Flüchtlingsunterkunft in Amberg und Qualitätsmanager, heißt es in einer Pressemitteilung des Roten Kreuzes.

Sebastian Schaller, der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands, würdigte in seiner Rede bei der Verabschiedung das überdurchschnittliche Engagement Voggenreiters. „Im letzten Jahrzehnt haben Sie so richtig Vollgas gegeben", sagte er und erwähnte auch den Aufbau der Impfzentren, für den Voggenreiter seinen Ruhestand um ein paar Monate nach hinten verlegte, um einer drohender Personalknappheit entgegen zu wirken. Aber vollständig werde der künftige Ruheständler dem BRK nicht verloren gehen, denn er werde weiterhin den Hausnotrufdienst unterstützen, erklärte Schaller.

Gerd Geismann, der Vorsitzende des BRK Amberg-Sulzbach, wertschätzte Voggenreiter als Stützpfeiler des Kreisverbands und der Rettungswache Sulzbach-Rosenberg: „Wenn der Bernd eine Aufgabe übernahm, dann wusste man, sie ist in guten Händen.“ Der Rettungsdienstleiter des Kreisverbands, Erwin Gräml, schwelgte in Erinnerungen, und dann standen plötzlich Daniela Ludwig und ihre Schwester in der Halle. Das Duo „Nackad sing i ned“ hatte einen Song einstudiert, und die Gäste erfuhren. „Jetzt kannst dem Garten alles geben und nur no für Gurken und Radieserl leben!“ Die Verabschiedung mit emotionalen Worten und Gesten ging bei einem gemeinsamen Essen in einen gemütlichen Abend über.

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