15.03.2021 - 10:10 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Dank und Nervennahrung von SPD für Ökumenische Sozialstation Sulzbach-Rosenberg

Der Besuch soll ein Zeichen der Anerkennung für die ambulante Pflege in Zeiten der Corona-Pandemie darstellen.

Besuchstermin in der Ökumenischen Sozialstation (von links): Caritas-Geschäftsführer Günther Koller, die Pflegedienstleiterinnen Ulrike Meier und Brigitte Riederer sowie SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Bettina Moser und ihre Stellvertreterin Katharina Rösel.
von Externer BeitragProfil

Für ihren "unermüdlichen Einsatz in der ambulanten Pflege" hat der SPD-Ortsverein Sulzbach-Rosenberg, wie es in einer Pressemitteilung heißt, den Pflegekräften der Ökumenischen Sozialstation gedankt. Gerade diese Berufsgruppe werde in der Diskussion über systemrelevante Berufe immer wieder vergessen, sagte die Ortsvereinsvorsitzende Bettina Moser bei einem Besuch. Der Grund für eine hohe Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus liege bei der ambulanten Pflege darin, dass das Infektionsgeschehen in den privaten Haushalten nicht kontrollierbar sei, erklärte Günther Koller, Geschäftsführer der Caritas Amberg-Sulzbach. Stationäre Heime und Einrichtungen gewährten Besuchern nur Zutritt, wenn sie ein negatives Testergebnis vorlegten. Auf die ambulante Pflege lasse sich das nicht übertragen.

Katharina Rösel, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende der SPD Sulzbach-Rosenberg, sah eine weitere Erschwernis bei der Ausübung der mobilen Pflege darin, dass der Großteil der Pflegekräfte noch nicht geimpft sei. Man hoffe, dass dies bald geschehen werde. Die beiden Besucherinnen wünschten viel Kraft und Durchhaltevermögen in dieser "besonders schweren Zeit" und ließen ein wenig Nervennahrung, Schokolade und einem kleinen Schutzengel für alle Mitarbeiter der Sozialstation da.

 

 

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