10.05.2020 - 16:32 Uhr
StullnOberpfalz

Erschließung schneller als geplant

Für das neue Baugebiet liegen die Erschließungsarbeiten sehr gut im Zeitplan. Die Baufirma kann den Fertigstellungstermin um einen Monat auf Ende Mai vorverlegen - eine erfreuliche Nachricht für die Bauwilligen.

Die Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet laufen schneller als geplant: Bereits Ende Mai ist die Fertigstellung.
von Herbert RohrwildProfil

Im Oktober 2019 startete das Unternehmen Seebauer mit der Erschließung des neuen Baugebiets "Stulln Ost, Am Brensdorfer Weg", erinnerte Bürgermeister Hans Prechtl bei der Sitzung des Gemeinderats in der Sporthalle. Zwischenzeitlich sind die Kanalarbeiten abgeschlossen, der Rückhalteteich ist fertiggestellt, die Wasser- und Gasleitung mit den jeweiligen Hausanschlüssen verlegt. Die Masten für die Straßenbeleuchtung sind aufgestellt. Der geplante Fertigstellungstermin ist bereits Ende Mai - und damit einen Monat eher als geplant. Im Rathaus Schwarzenfeld sind in einer Losveranstaltung für den ersten Bauabschnitt nach festgelegten Vergabekriterien sechs Parzellen vergeben worden. Im gleichen Modus erwarben drei weitere Interessenten einen Bauplatz

Die Feuerwehr Stulln wurde Ende Oktober vergangenen Jahres zu einem Einsatz auf dem Gelände der Firma Nabu gerufen. Grund: Während des Transports scheuerte ein Nagel in der Palette den Kanister auf, und rund 20 Liter vom Stoff Preletin liefen aus. Die Feuerwehr reinigte die Pfützen im und unter dem Lkw mit Säurebinder. Die Aufwendungen der gemeindlichen Feuerwehr in Höhe von 528,91 Euro wurden der Firma Prelit in der Schweiz in Rechnung gestellt. Das Unternehmen reichte fristgerecht Widerspruch gegen den Kostenbescheid ein. Die Begründung: Zum Zeitpunkt der Übergabe an den Frachtführer sei die Ware einwandfrei und ausreichend für den Transport gesichert gewesen. Die beiden Unternehmen Prelit und Nabu schieben sich gegenseitig den "Schwarzen Peter" zu, merkte der Bürgermeister an. Die Rückfrage beim Bayerischen Gemeindetag führte zur Erkenntnis: Die Schweizer Firma ist zum Kostenersatz heranzuziehen, da offenbar eine schadhafte Palette zum Transport verwendet wurde. Der Gemeinderat signalisierte, dass er dem Widerspruch nicht stattgeben werde. Er wird dem Landratsamt Schwandorf als Widerspruchsbehörde zur Entscheidung vorgelegt.

Prechtl verwies anschließend auf die seit Monaten umfassende Berichterstattung in der Presse hinsichtlich des Süd-Ost-Links. Das Gemeindegebiet von Stulln ist von der geplanten Trasse nur im äußersten westlichen Bereich - nämlich westlich von Säulnhof - betroffen. In diesem Stadium, so der Bürgermeister, ist seitens der Gemeinde nichts weiter zu veranlassen. Gemeinderat Alexander Schießl verwies abschließend auf den stetig anwachsenden Humusberg bei der Tongrube. Es handle sich um eine Zwischenlagerung, erklärte Bürgermeister Prechtl. Der Bescheid des Bergamtes Bayreuth beinhaltet die Geländehöhe im Endzustand.

Die Sitzung des Gemeinderates fand wegen der Corona-Pandemie in der Mehrzweckhalle der Gemeinde statt.
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