05.07.2020 - 11:08 Uhr
StullnOberpfalz

Weitere Bestattungsform auf dem Stullner Friedhof

Erdbestattung, Urnengrab und Urnenwand. Derzeit gibt es im Stullner Friedhof drei Beisetzungsmöglichkeiten. Die Gemeinde bietet nun eine weitere Alternative an und legt beim Ortstermin einen Standort fest.

Unter der Leitung von Bürgermeister Hans Prechtl (Dritter von links) erörterte der Gemeinderat Standortalternativen für Urnenbestattungen und fasste eine freie Fläche in der südöstlichen Ecke des alten Friedhofs ins Auge.
von Herbert RohrwildProfil

Bevor der Gemeinderat bei seiner Sitzung in der Mehrzweckhalle in die Tagesordnung einstieg, legte er zu Ehren des am 13. Juni überraschend im Alter von 53 Jahren verstorbenen Zweiten Bürgermeisters der Gemeinde Schwarzach, Hans Gradl, eine Gedenkminute ein. Bürgermeister Hans Prechtl stellte die Zusammenarbeit in den Bereichen Kindergarten und Abwasserbeseitigung heraus. Hans Gradl pflegte eine unkomplizierte, bürgernahe Art. „Seine Warmherzigkeit und Menschlichkeit bleiben in bester Erinnerung“, so Prechtl in seiner Würdigung.

Ökologischer Ausbau

Der Gemeinderat erteilte dem Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garagen und Geräteschuppen, Tonweg 19, das gemeindliche Einvernehmen. Der Freistaat Bayern – vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Weiden - beantragte eine wasserrechtliche Plangenehmigung für den ökologischen Ausbau des Hüttenbachs (Gewässer II. Ordnung) im Gemeindebereich Stulln:Westlich von Grafenricht auf einer Länge von 132 Metern sowie bei Schwarzenfeld mit einer Strecke von 100 Metern mit jeweils fünf Kurven. Das gemeindliche Einvernehmen ist erforderlich. Der Kommune entstehen keine Kosten.

Laut Beschluss zeigt die Gemeinde grundsätzlich die Bereitschaft, die gemeindliche Aufgabe der Erwachsenenbildung auf den Landkreis Schwandorf zu übertragen. Wie Landrat Thomas Ebeling mitteilt, erklären 26 Kommunen ihr Einverständnis, diese Verpflichtung in die Hände des Landkreises zu legen. Mit diesem Meldepotenzial werden aber die vorausgesetzten 30 000 Teilnehmer-Doppelstunden für eine Förderung nicht erreicht. Einstimmig beschloss der Kreistag deshalb in der Mai-Sitzung, die Überlegungen zur Gründung einer landkreiseigenen Volkshochschule auf unbestimmte Zeit zu vertagen. „Alles bleibt so, wie es ist“, lautete das Fazit des Bürgermeisters.

Bestattungsformen in der Diskussion

Stulln

In der Sitzung am 17. September 2019 beschloss das Plenum die Errichtung einer neuen Sirenenanlage ECI 1200 auf dem gemeindeeigenen Grundstück am Hüttenbach gegenüber dem Friseursalon Haubelt. Zurzeit stehen für Neuanlagen keine Fördergelder zur Verfügung. Nur bei einer Umrüstung von analoger auf digitale Alarmierung wird pro Sirene ein Zuschuss von 2181 Euro gewährt. Die Firma Hörmann erhält für das Angebot in Höhe von 13 164,08 Euro den Zuschlag. Für die Demontage der alten Sirene auf dem privaten Anwesen in Säulnhof belaufen sich die Kosten auf 892,50 Euro. Alle Angaben sind Brutto-Preise.

"Alten" Friedhof aufwerten

Die Gemeinde Stulln plant eine weitere Bestattungsalternative. Vor der Sitzung nimmt das Gremium am Friedhof einen Ortstermin wahr, erwägt mehrere Möglichkeiten und fast als Standort eine aufgelassene Fläche an der südöstlichen Ecke des „alten“ Friedhofs ins Auge. Künftig bietet die Gemeinde zusätzlich Bestattungen in Urnenrohrsystem an. Die Thematik kommt in einer der nächsten Sitzungen erneut auf die Tagesordnung, so der Sitzungsleiter.

Den „alten“ Friedhof aufwerten und ein Gesamtkonzept entwickeln, regte Franz Jauernig in der weiteren Aussprache an. Die Anbringung einer Beleuchtung bereite keine großen Probleme, ergänzte Bürgermeister Hans Prechtl.

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