07.07.2021 - 10:00 Uhr
StörnsteinOberpfalz

Störnstein: Unmut über Probebohrungen wegen geplanter Stromtrasse

Eine Firma aus Rheinland-Pfalz untersucht im Störnsteiner Gemeindegebiet die Bodenbeschaffenheit für den geplanten Süd-Ost-Link. Am Dienstag erleben die Mitarbeiter zwei unangenehme Überraschungen.

Dieses Bohrgerät sorgt in Störnstein für Unmut.
von Thorsten Schreiber Kontakt Profil

Gleich zwei Einsätze hatte die Polizeiinspektion Neustadt wegen der Probebohrungen für den geplanten Süd-Ost-Link zu bewältigen. Momentan führt eine Firma aus Rheinland-Pfalz Bohrungen im Bereich „In der Aue“ durch. Diese dienen zur Untersuchung der Bodenbeschaffenheit. Am Dienstagmorgen erlebten die zwei Mitarbeiter ihr blaues Wunder, als ein ortsansässiger Landwirt mit seinem Traktor vorbeikam.

Dieser war über das auf einem Feldweg abgestellte Firmenfahrzeug derart erbost, dass er die Schiebetüre des Autos mehrfach mit großer Wucht zuschlug. Dadurch wurde diese im Rahmen verzogen und schloss anschließend nicht mehr richtig. Der Sachschaden beträgt hier etwa 300 Euro.

Als die Arbeiter anschließend zu ihrem Bohrgerät gingen, kam dann die zweite Überraschung des Morgens. Der Schlüssel für die Hauptstromversorgung fehlte. Wahrscheinlich hat ein bislang unbekannter Täter, der mutmaßlich mit der Stromtrasse nicht einverstanden ist, den Schlüssel von der Kette genommen und entweder mitgenommen oder einfach in die umliegende Wiese geworfen. Der materielle Schaden beträgt zwar nur 50 Euro. Jedoch war der Ersatzschlüssel 500 Kilometer in der Firmenzentrale. Bis dieser eintraf, waren die Männer zum Nichtstun verdammt. Deshalb dürfte der entstandene Schaden um ein vielfaches höher liegen. Beobachtungen in diesem Zusammenhang können an die Polizeiinspektion Neustadt unter der Telefonnummer 09602/9402-0 gemeldet werden.

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