03.09.2021 - 15:19 Uhr
Steinberg am SeeOberpfalz

Ministerin rutscht von der Holzkugel am Steinberger See

Es herrscht Hochbetrieb am Steinberger See, als Bundesministerin Dorothee Bär die 40 Meter hohe Holzkugel hinaufsteigt und ihren Blick über das Oberpfälzer Seenland schweifen lässt. Der Rückweg dauert dann nur ein paar Sekunden.

Landrat Thomas Ebeling (links) und Bundestagskandidatin Martina Englhardt-Kopf (Mitte) hießen Bundesministerin Dorothee Bär (rechts) an der Steinberger Holzkugel willkommen.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

InMotion-Park-Geschäftsführer Kim Kappenberger begleitete die Ministerin Dorothee Bär (CSU) am Donnerstag nach oben und erzählte ihr die Entstehungsgeschichte der weltweit größten Holzkugel, die sich zu einem Besuchermagneten am Steinberger See entwickelt habe. Seit Pfingsten ist die Kugel wieder in Betrieb und "läuft gut", wie der Geschäftsführer versicherte. Der Betreiber habe die Corona-Pause für Erweiterungsmaßnahmen genutzt und einen Kletterpark für Kinder errichtet, den gastronomischen Außenbereich erweitert und Event-Hütten gebaut. Für die Herbst- und Wintermonate will sich Kappenberger eine weitere Attraktion einfallen lassen und die Kugel verschiedenfarbig beleuchten. Auch ein Weihnachtsmarkt sei geplant. Von der Aussichtsplattform warf Ministerin Dorothee Bär einen Blick auf die Baustelle am Seeufer. Dort investiert InMotion-Park weitere 5,8 Millionen Euro in den Bau einer Ferienhaussiedlung. Am Westufer des Sees entstehen 22 Chalets für Familien mit Kindern, die im Seenland ihren Urlaub verbringen wollen. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2022 geplant. Der direkte Weg zur Kugel-Plattform führt wendelförmig nach oben und ist 700 Meter lang. Wer zusätzlich auf die insgesamt 30 Erlebnis- und Bewegungsstationen ausweicht, kommt auf 1,8 Kilometer. Runter geht es wesentlich schneller. Zumindest für den, der die 100 Meter lange Rutsche benutzt. Die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung wollte sich diesen Spaß nicht entgehen lassen. Sie schickte "zur Sicherheit" CSU-Geschäftsführer Albert Herzog voraus und folgte ihm anschließend mit kurzem Lederrock ebenfalls "auf dem Hosenboden". Bundestagskandidatin Martina Englhardt-Kopf schloss sich an.

Bei Kaffee und Kuchen bestand anschließend Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Die CSU-Vorsitzenden aus Steinberg am See und Wackersdorf, Bernd Hasselfeldt und Christian Hutterer, warben für den Tourismus am Steinberger und Murner See und mahnten einen raschen Breitbandausbau im ländlichen Raum an.

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