16.10.2019 - 14:43 Uhr
StadlernOberpfalz

"MMM ist Teil des deutschen Wirtschaftswunders"

Eine Ehrenurkunde der Industrie- und Handelskammer hat die Münchner Medizin Mechanik GmbH (MMM) erhalten. Anlass ist das 65-jährige Geschäftsjubiläum.

Für die IHK überreichte Manuel Lischka (rechts) an Michael Koller im Beisein von MMM-Geschäftsführer Robert Eibl (links) die Ehrenurkunde zum 65-jährigen Geschäftsjubiläum.
von Ludwig HöcherlProfil

Mit einer Ehrenurkunde würdigte die IHK Regensburg die hervorragenden Leistungen des Unternehmens. IHK-Geschäftsstellenleiter Manuel Lischka überbrachte Alleingesellschafter Michael Koller im Werk Stadlern die Auszeichnung und hob die Bedeutung der MMM für die Region hervor. Historisch betrachtet, so der Vertreter der Industrie- und Handelskammer, sehe man das Jahr 1954 als Auftakt des Wirtschaftswunders. Zu diesem habe auch die MMM ihren Teil beigesteuert.

In Erinnerung brachte Lischka den Gründer Johann Koller, der durch seine Initiative vielen Menschen in und weit um seinen Heimatort mit Arbeitsplätzen Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft bereitet habe. Mit nun Michael Koller in der Verantwortung für das Unternehmen werde dieser Gedanke fortgesetzt, und die Möglichkeit der Wertschöpfung im Schönseer Land erhalten. Im Blick auf die inzwischen erfolgreiche Geschäftsentwicklung auf internationaler Ebene hob Manuel Lischka das Engagement auf dem afrikanischen Kontinent besonders hervor. Im Dank für die Unternehmensleistung während der vergangenen Jahrzehnte schloss Lischka auch die persönliche Aktivität in Funktionen ein, in denen die MMM beziehungsweise Mitarbeiter aus deren Reihen bei der IHK ehrenamtlich tätig sind.

Für Michael Koller war und ist die Idee bei der Gründung des Betriebs Basis für das Engagement. Sein Vater sei mit gutem Beispiel vorangegangen, habe engagiert sein Vorhaben angepackt und sein Ziel mit der Schaffung von Arbeitsplätzen in seiner Heimat erreicht. Er freue sich deshalb über die intensive Identifikation der Arbeitnehmer zum Betrieb. Durch sein Wachstum habe das Unternehmen auch die Infrastruktur wie Wasserversorgung und Stromnetz positiv beeinflusst.

Allerdings bedauerte Michael Koller, dass das vorhandene Potential im Service als Dienstleister wegen der nicht idealen Internet-Versorgung in der Grenzregion nicht immer optimal genutzt werden könne. Was die MMM – laut Koller einziger deutscher Komplettanbieter in der Branche – an Image aufbaute, sei dadurch oft zerstört worden. Diese wollte er auch als Warnung und Mahnung an die Verantwortlichen für die weitere Ausrichtung in Politik und Wirtschaft verstanden wissen.

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