14.05.2021 - 15:13 Uhr
SelbOberpfalz

Weniger CO2 Verbrauch beim Herstellen von Porzellan

Das Unternehmen BHS Tabletop AG modernisierte den Hochofen zur Herstellung von Porzellan in Weiden. Mit dem neuen Hochofen verringert sich der CO2 Verbrauch. Was genau bedeutet das für den CO2 Verbrauch des Unternehmens?

Die BHS Tabletop AG stattet den Flachgeschirrofen komplett neu aus und spart dadurch 35 Tonnen Co2 ein.
von Wiebke Elges Kontakt Profil

Die BHS Tabletop AG hat den sogenannten Flachgeschirrofen in Weiden modernisiert. Dadurch kann das Unternehmen mit einem geringeren CO2-Verbrauch Porzellan herstellen. Innerhalb einer Woche brach das Unternehmen laut Pressemitteilung 60 Tonnen Feuerleichtsteine aus dem Ofen heraus und transportierte diese ab. Als nächsten Schritt wurden 1500 sogenannter Fasermodule in den Ofen eingesetzt. Diese bestehen aus feuerfesten Keramikfasern und isolieren auf höchstem Isolationswert, so die Pressemitteilung. Die Keramikfasern sollen vor Wärmeverlust schützen und die Effizienz des Ofens erhöhen. Dadurch verringert sich der CO2-Verbrauch bei jedem Aufheizen um 35 Tonnen. Produktionsvorstand Rainer Schwarzmeier freut sich. „Bei jedem Ofenaufheizen sparen wir ab sofort so viel Energie wie fünf Einfamilienhäuser pro Jahr im Schnitt verbrauchen.“ Innerhalb des Zeitplans baute das Unternehmen „den alten Ofen zu einem modernen, flexiblen und zukunftsfähigen Glattofen“ um.

Durch den Umbau erhofft sich der Hersteller von Porzellan für Gastronomie- und Hotelgewerbe sowie Gemeinschaftsverpflegung mit der Wachstumsstrategie voranzukommen. Zu der Wachstumsstrategie zählen auch Investitionen in der Produktion und Energieeffizienz, Investitionen in der Digitalisierung, Vertriebsstärkung und Kundenbindung.

Interview mit dem BHS-Tabletop-Chef

Selb

 

 

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