17.03.2021 - 11:37 Uhr
SchwarzachOberpfalz

Gemeindliches Kanalnetz unter der Lupe

Die Gemeinde Schwarzach will ihr Kanalnetz untersuchen. Dazu finden in den kommenden Jahren Kanalbefahrungen in den einzelnen Ortsteilen statt.

Der Gemeinderat Schwarzach beschloss, sein Kanalnetz - auf diesem Archivbild ist eine Befahrung in Parkstein zu sehen - genau zu untersuchen,
von Herbert RohrwildProfil

Bevor der Gemeinderat bei seiner Sitzung in die Tagesordnung eintrat, erhoben sich die Räte im Saal des Vereinsheims Waldschänke von ihren Plätzen und gedachten der ehemaligen Amtsbotin Maria Domes aus Schwarzach. Sie verstarb am 25. Februar im Alter von 84 Jahren. Sie war in von 21. April 1980 bis 31. Juli 2005 als äußerst zuverlässige, gewissenhafte und loyale Amtsbotin und Zustellerin im Bereich der Gemeinde Schwarzach tätig, hob Bürgermeister Franz Grabinger hervor. Für ihre langjährige Mitarbeit ließ die Gemeinde als äußeres Zeichen der Anteilnahme einen Blumengruß an ihr Grab stellen. Das Mitgefühl gilt den trauernden Angehörigen.

Bereits in früheren Sitzungen wurde im Gemeinderat angeregt, das gemeindliche Kanalnetz durch eine TV-Befahrung genau unter die Lupe zu nehmen. Nun lagen dem Gremium die Ausschreibungsunterlagen der technischen Bauverwaltung vor, berichtete Bürgermeister Franz Grabinger. Für das rund 20 Kilometer lange Netz ist mit Kosten von etwa 150 000 Euro zu rechnen.

Die Aufteilung auf drei Abschnitte erscheint sinnvoll, befand das Gremium. In diesem Jahr soll demzufolge der Ortsteil Wölsendorf mit Kläranlage an die Reihe kommen. Kommendes Jahr wären die Orstteile Schwarzach, Oberwarnbach und Unterauerbach dran, im Jahr 2023 die Ortsteile Altfalter, Weiding und Richt. Die Kosten betragen jeweils circa 50.000 Euro. Bei gegebenem Anlass sind bei der Gruppierung Verschiebungen möglich. Der Bürgermeister wird zur Vergabe an den wirtschaftlichsten Bieter ermächtigt, beschloss der Gemeinderat.

Laut Bericht des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes (BKPV) über die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen 2010 bis 2013 wird zum Punkt „Kostenrechnende Einrichtungen“ empfohlen, die Satzung für die öffentliche Entwässerungseinrichtung zu aktualisieren. In dieser Satzung ist der Gemeinde unter bestimmten Voraussetzungen ein Betretungsrecht für anzuschließende oder angeschlossene Grundstücke eingeräumt. Für diesen Passus wurde zwischenzeitlich eine gesetzliche Grundlage geschaffen, informierte Grabinger den Rat.

Mittlerweile gibt es auch eine aktuellere Mustersatzung für eine gemeindliche Entwässerungseinrichtung des bayerischen Innenministeriums. Der Vorschlag der Verwaltung, diese Satzung mit hauptsächlich redaktionellen Anpassungen und Ergänzungen zu erlassen, wurde einstimmig angenommen.

Neue Räte im Zweckverband

Stulln

Drei Bauanträge lagen dem Gremium vor. Dabei ging es um die Errichtung einer Doppelgarage im Flußspatweg, den Anbau eines Lagerraumes an die bestehende Garage im Brühlweg und die Anbringung von zwei Dachgauben an ein Wohnhaus in der Hauptstraße. Der Bau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgaragen in der Straße Pfarräcker wurde im Genehmigungsverfahren eingereicht.

Informiert wurde bei der Gemeinderatssitzung auch über die diesjährige Frühjahrs-Häckselaktion für Baum- und Strauchschnitt des gemeindlichen Bauhofs am Samstag, 10. April. Sie ist von 8 bis 9 Uhr in der Flurstraße in Unterauerbach, von 9.30 bis 10.30 am Bauhofgelände in Schwarzach, von 11 bis 12 Uhr im Lindenweg in Wölsendorf und von 12.30 bis 13.30 Uhr auf der Freifläche beim Kirchplatz in Altfalter.

Die ehemalige Amtsbotin der Gemeinde Schwarzach, Maria Domes, verstarb am 21. Februar im Alter von 84 Jahren. Die Gemeinderäte gedachten ihr zu Beginn der Sitzung.
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