11.10.2020 - 19:20 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Zehn Quadratmeter pro Badegast

Die Hygienekonzepte haben funktioniert. Das Erlebnisbad war trotz der coronabedingten Einschränkungen gut frequentiert. Nun geht es ins Hallenbad – mit zehn Quadratmeter Wasserfläche pro Gast.

Bäderleiter Michael Maget und Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf ziehen Bilanz: Rund 45000 Besucher zählte das Erlebnisbad im Corona-Sommer.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

„Die Besucher waren unheimlich froh und dankbar, dass das Freibad in Schwandorf im Corona-Sommer noch öffnete. Die Atmosphäre in dieser außergewöhnlichen Badesaison war erfreulicherweise stets sehr entspannt“, so Bäderleiter Michael Maget.

Bis zu 450 Badegäste durften im Sommer gleichzeitig das Freibad besuchen und dank der großzügigen Anlage war die Einhaltung der Sicherheits- und Hygienebestimmung ohne Zwischenfälle machbar. 200 Badegäste durften sich gleichzeitig im Wasser tummeln. Die Situation hatte also mit "exklusiven und entspannten Badespaß" auch Vorteile für die Gäste, so Maget. Vormittags und abends kamen die Schwimmer, nachmittags Familien mit ihren Kindern. Insgesamt eine Herausforderung für das Team im Schwandorfer Freibad, die Badegäste nach Fläche und Uhrzeit gleichmäßig zu verteilen.

Insgesamt hatte das Freibad in diesem Jahr an 68 Tagen geöffnet, der Eintrittspreis belief sich auf moderate zwei Euro pro Erwachsenen. Die wirtschaftliche Bilanz des Bades fällt trotz der Coronapandemie ähnlich der vergangenen Jahre aus. Zwar wurden weniger Eintrittsgelder erwirtschaftet, dem gegenüber stehen jedoch geringere Heiz- und Wasserkosten, da das Bad gut sechs Wochen verspätet erst seinen Betrieb aufnehmen konnte.

Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf ist dankbar, dass der Badesommer in Schwandorf unter den gegebenen Umständen reibungslos abgelaufen ist. „Wer hätte im Mai dieses Jahres damit gerechnet, dass wir das Freibad doch noch öffnen können und am Ende über fast 45.000 Besucher zählen würden. Die Konzepte haben bestens funktioniert“, so die Bürgermeisterin.

Aktuell laufen die Planungen für die Hallenbadsaison auf Hochtouren. Neben normalen Badegästen gilt es Vereine und Schulen in einem Zeitplan zu jonglieren. Seit einer Woche ist das Bad in Dachelhofen geöffnet. In Zeitabschnitten von zwei Stunden können sich dabei Besucher registrieren und das Hallenbad nutzen. Die Saunalandschaft bleibt geschlossen. Maximal 25 Personen dürfen gleichzeitig in das Becken, zehn Quadratmeter Platz pro Badegast müssen eingehalten werden. Auch Kurse wie Aqua-Jogging können in diesem Winter nicht angeboten werden. „Obwohl die Hygienevorschriften nicht viel Raum zur Flexibilität lassen, werden wir dass, was möglich ist, auch umsetzen, um einen abwechslungsreichen Badespaß bieten zu können“, so Michael Maget. Zutritt bekommt wer sich vorher im Internet oder telefonisch (45123) angemeldet hat.

Der Run auf die wenigen Eintrittskarten ist groß, wie ein Blick auf die Reservierungsseite der Stadt zeigt. Mit der ausgedruckten oder digitalen Reservierungsbestätigung erhält der Badegast Zutritt für die gebuchte Dauer.

Ins Hallenbad darf nur, wer sich vorher angemeldet hat.
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