14.06.2021 - 11:09 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Unfall auf der A 93 bei Schwandorf: 300.000 Euro Schaden

Die Folgen sind gravierend: Bei einem Auffahrunfall auf der A 93 zwischen den Anschlussstellen Schwandorf-Mitte und Schwandorf-Süd in südliche Richtung entsteht ein Schaden in Höhe von 300.000 Euro. Zwei Fahrer werden verletzt.

Auf 300 000 Euro schätzt die Polizeiinspektion Schwandorf den Sachschaden, der bei der Karambolage mit Autotransportern am Montagvormittag auf der A 93 bei Schwandorf entstand.
von Claudia Völkl Kontakt Profil

Zwei Autotransporter waren am Montag in den Unfall kurz hinter der Autobahn-Anschlussstelle Schwandorf Mitte verwickelt. Daraus resultiert auch der beträchtliche Schaden in Höhe von 300 000 Euro.

Polizei, Rettungsdienst und die Schwandorfer Feuerwehr wurden am Montagvormittag gegen 9.30 Uhr alarmiert. Wie die Autobahnpolizei Schwandorf mitteilt, war ein 30-jähriger Sattelzugfahrer auf der A 93 in Fahrtrichtung Süden unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Schwandorf-Mitte näherte er sich – auf der rechten Spur fahrend – einem Stauende und konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Der Sattelzug stieß zunächst in das Fahrzeugheck eines VW-Kleintransporters und schob diesen auf einen davor befindlichen Silozug. Anschließend kam der Unfallverursacher noch auf die linke Fahrspur und prallte dort in den Anhänger eines mit Neuwagen beladenen Autotransporters.

Durch die Kollision erlitt der 30-jährige Kleintransporter-Fahrer mittelschwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ins Schwandorfer Krankenhaus eingeliefert. Der 30-jährige Unfallverursacher wurde nur leicht verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

An den beteiligten Unfallfahrzeugen entstand zum Teil erheblicher Schaden. Ebenso wurden die auf dem Autotransporter geladenen Neufahrzeuge beschädigt. Von der Autobahnpolizei wird der Gesamtsachschaden bislang auf 300.000 Euro geschätzt.

Zur Absicherung und Reinigung der Unfallstelle wurden die Feuerwehr Schwandorf, die Autobahnmeisterei Schwandorf sowie eine Kehrmaschine hinzugezogen. Zudem wurde das Wasserwirtschaftsamt verständigt, da bei der Kollision der rechte Tank der Sattelzugmaschine des Unfallverursachers aufgerissen war, Kraftstoff austrat und in das Erdreich des rechten Grünstreifens einsickerte. Folglich musste das verunreinigte Erdreich ausgebaggert werden.

Der Verkehr lief weitgehend an der Unfallstelle vorbei. Laut Polizei waren lediglich kurzzeitige Sperrungen erforderlich. Die Bergungsmaßnahmen der Unfallfahrzeuge und auch die Baggerarbeiten dauerten am späten Nachmittag noch an.

Bei der Anschlussstelle Pfreimd gegen die Schutzplanke gedrückt

Pfreimd

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