05.01.2021 - 16:42 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Nachgefragt: Ist der Landkreis Schwandorf vom Impf-Engpass betroffen?

Auf Nachschub des Corona-Impfstoffs muss man sich im Moment noch bis Mitte Januar gedulden. Welche Auswirkungen hat das auf die Landkreisbewohner, die sich bereits zu einem Impftermin angemeldet haben? Wir haben nachgefragt.

Inwiefern ist auch der Landkreis Schwandorf vom Impf-Engpass gegen Covid-19 betroffen?
von Anne Sophie Vogl Kontakt Profil

In Deutschland wird der Corona-Impfstoff von Biontech knapp. Mit Nachschub sei erst Mitte Januar zu rechnen, erklärte Ministerpräsident Markus Söder vor einigen Tagen. Auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien, inwiefern auch die Menschen im Landkreis Schwandorf, die sich bereits zum Impfen angemeldet haben, betroffen sind, antwortete Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamts, folgendes:

"Im Landkreis Schwandorf müssen keine Impftermine verschoben werden, da wir nur so viele Termine vergeben, wie wir auch Impfdosen bekommen. Wir konnten alle impfen, die einen Termin haben und es ist gewährleistet, dass für jeden, der geimpft wurde, eine zweite Impfdose zurückgestellt und zentral zwischengelagert ist, weil bei jedem Geimpften für eine volle Wirkung eine zweite Impfung erforderlich ist."

Generell seien die Impfungen im Landkreis gut angelaufen, sagt Prechtl, und weiter: "Im Impfzentrum in Nabburg und in verschiedenen Seniorenheimen im Landkreis wurden bislang insgesamt 1200 Personen geimpft. Am Sonntag hat unser mobiles Impfteam 90 Impfungen geschafft. Das war möglich, weil durch das Scouten im Vorfeld, die Verlagerung der Verwaltungsarbeit ins Impfzentrum und das gute Mitwirken des Heims der Tag gut vorbereitet war."

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