12.07.2021 - 17:46 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Auch am Montag kein Corona-Fall im Landkreis Schwandorf

Vier Fälle am Samstag, am Sonntag und Montag keiner. Das Landratsamt Schwandorf ergänzt seine Mitteilung mit dem Hinweis, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Schwandorf seit 15. Juni einstellig ist.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Mit vier Infektionen am Samstag steigt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf 8.389. Am Sonntag und auch am Montag sind keine neuen Infektionen bekanntgeworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die am Freitag bei 7,4 lag, blieb auch am Samstag bei diesem Wert. Am Sonntag und Montag lag sie bei 8,1. Die Inzidenz bewegt sich damit seit dem 15. Juni im einstelligen Bereich.

Für die statistische Erfassung der Infektionen gilt in aller Regel der Hauptwohnsitz. Unter den vier Fällen vom Samstag befindet sich aber einer, bei dem das Landratsamt Schwandorf eine Ausnahme macht: Die Person wohnt nicht mehr im Landkreis Schwandorf, hat sich nicht hier angesteckt und verbringt auch die Quarantäne außerhalb des Landkreises. Es ist davon auszugehen, dass der Lebensmittelpunkt zwischenzeitlich in einem anderen Landkreis liegt und lediglich die an sich notwendige Ummeldung noch nicht erfolgt ist. Folglich ist laut Behördensprecher Hans Prechtl naheliegend, dass zu den vier Fällen vom Samstag eine Korrektur „minus 1“ erfolgen wird. Bei den anderen Fällen handelt es sich um zwei Klinikmitarbeiter und um einen Schüler.

Die Aktivitäten des BRK und der Johanniter-Unfallhilfe an den Schnellteststationen im Landkreis Schwandorf sind unverändert. Nach 1.231 Testungen in der Woche vom 28. Juni bis 4. Juli wurden in der vergangenen Woche vom 5. bis 11. Juli 1.226 Testungen durchgeführt. Dabei wurde kein positiver Schnelltest ermittelt. Alle Termine sind unter www.etermin.net/coronatest ersichtlich. Das Angebot der Hilfsorganisationen wird in Abstimmung mit dem Landratsamt Schwandorf bis auf Weiteres beibehalten werden.

Zum 1. August wird die Möglichkeit zur elektronische Übermittlung von Testergebnissen beziehungsweise die Anbindung an die Corona-Warn-App hergestellt sein, informiert das Landratsamt.

Im Rahmen der derzeit ohne Termin möglichen Impfungen an den beiden Impfzentrum-Standorten Nabburg und Maxhütte-Haidhof wurde der Wunsch nach einer Drittimpfung geäußert, nachdem die Zweitimpfung in wenigen Tagen bereits sechs Monate zurückliegt. Bei den zuerst erfolgten Impfungen ist dieser Zeitablauf denkbar, da damals die Zweitimpfung mit Biontech/Pfizer nicht wie jetzt sechs Wochen, sondern bereits drei Wochen nach der Erstimpfung gespritzt wurde. Die ersten Zweitimpfungen im Landkreis wurden am 17.Januar verabreicht. "In den bayerischen Impfzentren sind Drittimpfungen derzeit noch nicht möglich, weil sie den Vorgaben der Corona-Impfschutzverordnung widersprechen und dafür auch noch keine entsprechende Empfehlung der Ständigen Impfkommission vorliegt", erläutert Hans Prechtl. Drittimpfungen werden erst dann möglich sein, wenn die Vorgaben „von oben“ geändert werden.

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