28.02.2021 - 15:28 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Landratsamt Schwandorf: Zulassungsstelle in neuen Räumen

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Die ersten Büros im Anbau an das Schwandorfer Landratsamt sind seit wenigen Tagen bezogen. Dort haben nun auch die Zulassung und die Führerscheinstelle ihre Heimat. Wir haben einen Blick in die neuen Räume geworfen.

Der neue Eingangsbereich zur Zulassungsstelle am Landratsamt beherbergt auch einen Kassenautomaten.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Die Bauarbeiten am Erweiterungsbau des Landratsamtes in Schwandorf laufen zwar noch auf vollen Touren, einzelne Bereiche sind aber schon fertiggestellt. Vor wenigen Tagen haben die ersten Behördenmitarbeiter ihre alten Büros geräumt und die neuen Räume im Erdgeschoss des Holz-Anbaus bezogen. Dort ist künftig das Sachgebiet Verkehrswesen, Straßen- und Wegerecht untergebracht - vielen wohl am geläufigsten durch die dazu gehörende Zulassungs- und Führerscheinstelle.

Erreichbar sind Zulassungs- und Führerscheinstelle künftig über einen separaten Eingang am Verbindungsbau zwischen dem bestehenden Landratsamts-Gebäude und dem Neubau. Derzeit laufen in diesem Bereich noch Restarbeiten, aber Ende März/Anfang April soll der neue Eingangsbereich fertig sein, informierte Sachgebietsleiter Thomas Pröls. Zusammen mit Landratsamts-Sprecher Hans Prechtl führte er Oberpfalz-Medien durch die neuen Räume.

Wer in Zukunft durch die neue Eingangstüre geht, kommt in einem Raum, in dem sich ein Kassenautomat und ein Terminal befinden. Dort können die Besucher ihre Nummer ziehen und auch genau sehen, wie viele Personen vor ihnen an der Reihe sind. Durch eine weitere Tür geht es in den Wartebereich, bevor schließlich die Büros entlang eines langen Gangs folgen.

Kein Großraumbüro mehr

Für die Besucher bietet sich ein völlig neues Bild: Statt eines Großraumbüros wie früher erwarten sie nun Doppelbüros. "Das ist für die Bürger vertraulicher und angenehmer", schildert Sachgebietsleiter Pröls. Auch für die Mitarbeiter biete die neue Form Vorteile: So sei zum Beispiel der Lärmpegel natürlich viel niedriger als in einem Großraumbüro.

Umzug verschiebt sich

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Insgesamt bietet die neue Zulassungsstelle zwölf Schalterarbeitsplätze. Neun davon sind stets im Schalterbetrieb, drei Mitarbeiter erledigen Verwaltungsaufgaben. Bei großem Andrang und um Wartezeiten zu verkürzen, können diese jedoch jederzeit ihre neun Kollegen unterstützen. Wie Pröls weiter darlegt, sind neuerdings auch an jedem Schalterarbeitsplatz EC-Karten-Terminals vorhanden, damit Zahlungen per Karte gleich vor Ort geleistet werden können. "Das wird recht gut angenommen", schildert der Sachgebietsleiter.

Auf der anderen Seite des Ganges ist die neue Führerscheinstelle untergebracht. Um kurze Kommunikationswege untereinander zu ermöglichen, haben hier vier Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Im Sachgebiet Verkehrswesen, Straßen- und Wegerecht geht es aber nicht nur um Zulassungen oder Führerscheine. Zu den Aufgaben des 30 Mitarbeiter zählenden Sachgebiets - laut Pressesprecher Hans Prechtl eines der größten im Landratsamt - gehören zum Beispiel auch Großraum- und Schwertransporte sowie das Straßenverkehrsrecht - also zum Beispiel die Verkehrsregelung durch Schilder oder die Einrichtung von Umleitungen.

Erste Planungen zum Anbau bereits im Jahr 2017

Ebenfalls in der Nähe der Zulassungsstelle soll künftig die Schilderprägerei sein. Sie ist derzeit im Foyer der Behörde untergebracht und könnte in Zukunft in ein ehemaliges Büro beim neuen Anbau umziehen. "Das wäre natürlich auch eine Verbesserung für die Bürger", betont Pröls. Während im Erdgeschoss also bereits gearbeitet wird, sind die Büros im ersten und zweiten Stock des Anbaus noch nicht bezogen. Dort wird das Jugendamt seine neue Heimat haben. Dieses Sachgebiet ist eines, das laut Pressesprecher Hans Prechtl in den vergangenen Jahren am schnellsten gewachsen ist.

Raumnot im Landratsamt

Durch die ohnehin schon vorherrschende Raumnot im bestehenden Landratsamt hatte das zur Folge, dass die Mitarbeiter im gesamten Haus verteilt ihre Arbeitsplätze hatten. Diese Zeiten sind nun bald vorbei. "Das ist der große Wurf für das Jugendamt", unterstreicht Prechtl. Durch den Umzug des Jugendamtes wird natürlich auch die Situation im Bestandsbau entzerrt. Mittelfristig gibt es Überlegungen, zum Beispiel das derzeit ausgelagerte Gesundheitsamt oder das Schulamt, das derzeit in Wackersdorf ist, wieder ins Landratsamtsgebäude einzugliedern.

"Das ist der große Wurf für das Jugendamt."

Landratsamts-Sprecher Hans Prechtl

Landratsamts-Sprecher Hans Prechtl

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