25.11.2020 - 14:44 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Landkreis Schwandorf registriert 315 Corona-Fälle in sieben Tagen

Es bleibt dabei: Das Coronavirus ist gekommen, um zu bleiben. Im Landkreis Schwandorf hat es in den vergangenen sieben Tagen erneut in nahezu allen Gemeinden Neuinfektionen gegeben. Das Landratsamt meldet 315 Fälle für diesen Zeitraum.

Ein Schild in Nabburg weist auf die geltende Maskenpflicht auf öffentlichen Parkplätzen hin.
von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Von 18. bis 24. November sind im Gesundheitsamt 315 neue Corona-Fälle aufgelaufen. "Auch in den letzten sieben Tagen waren nahezu alle Gemeinden betroffen", teilte Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamtes Schwandorf, als er am Mittwoch um die Mittagszeit die Infektionszahlen übermittelte.

Laut dieser Übersicht trat das Virus in dieser Woche in 29 von 33 Gemeinden auf. Dabei hatten jene drei Kommunen, die im vorherigen Betrachtungszeitraum keine Fälle hatten (Dieterskirchen, Stadlern und Weiding), diesmal Infektionen zu verzeichnen. "Bezogen auf die vergangenen 14 Tage gab es also Fälle in allen 33 Gemeinden", so Prechtl.

In seiner Mitteilung geht der Behördensprecher auch auf die "manchmal an uns herangetragene Bitte" ein, die Fälle nach Gemeinden aufzuschlüsseln. Diese werde damit begründet, dass man Einkäufe oder sportliche Aktivitäten daran ausrichten wolle, wo keine Fälle aufgetreten seien. "Wir haben vor dieser Sichtweise stets gewarnt, weil man sich auch bei niedrigen Zahlen nicht in Sicherheit wiegen kann", gibt Prechtl zu verstehen. Diejenigen Personen, die in der Übersicht erscheinen, stünden unter Quarantäne. "Entscheidend ist, sich vorsorgend zu schützen und das gilt für alle Lebensbereiche und alle Gemeinden im Landkreis."

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Die am Mittwoch übermittelte Übersicht nannte Prechtl ein gutes Beispiel dafür, dass es kaum Aussagekraft hat, wenn in einer Gemeinde keine Fälle verzeichnet sind. Für die kleine Gemeinde Stadlern mit 515 Einwohnern hatte das Landratsamt im 7-Tages-Zeitraum vorher keinen Fall verzeichnet. In der aktuellen Übersicht sind dort sieben Fälle zu vermelden – "in Bezug auf die Gemeindegröße ist das eine beachtliche Zahl". Die Situation ändere sich also ständig, sei diffus und kein Indiz dafür, wie es nächste Woche sein könnte.

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