25.04.2021 - 18:06 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Inzidenzwert im Landkreis Schwandorf bleibt bei Wert um 119

Insgesamt haben sich bisher 7676 Menschen im Landkreis Schwandorf mit dem Coronavirus infiziert. Das Landratsamt meldet für vergangenen Freitag 32 Fälle und für Samstag 25 Infektionen.

Eine Krankenschwester steckt eine Probe mit einem Nasenabstrich eines Patienten, der auf das Coronavirus getestet wird, in einen Behälter.
von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Wie Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamtes, am frühen Sonntagabend informierte, ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag minimal auf 119,7 gestiegen. Am Samstag lag der Wert bei 119, während noch am Freitag eine Inzidenz von 126,5 erfasst worden war.

Die Zahl der Todesfälle liegt nach wie vor bei 146. "Wir betonen das deshalb, da das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das Robert-Koch-Institut (RKI) jeweils 147 Todesfälle vermelden und diese Zahl wohl in den nächsten Tagen mit ,minus 1‘ korrigieren werden", gab Prechtl zu verstehen. Bei einer Qualitätskontrolle sei festgestellt worden, dass ein gemeldeter Todesfall "nicht den Referenzkriterien des RKI entspricht und deshalb nicht mitgezählt werden darf". Die verstorbene Person sei zwar an Corona erkrankt gewesen, "im Zeitpunkt des Todes lag aber bereits ein negatives Testergebnis vor". Todesmeldung und Testergebnis hätten sich überkreuzt. Laut Prechtl zählt, wer nach überstandener Krankheit als genesen gilt und aus der Quarantäne entlassen ist, nicht mehr zur Personengruppe der „mit oder an“ Corona Verstorbenen.

Eine im Altenheim "Dorea Familie" in Wackersdorf am Freitag vorgenommene PCR-Reihentestung habe weitere Fälle ergeben. Zu der in der Senioreneinrichtung Naabresidenz in Schwandorf am Freitag durchgeführten Endtestung liegen noch keine Rückmeldungen vor, so Prechtl. "Wir werten das als gutes Zeichen und sind vorsichtig optimistisch." Denn während positive Fälle stets bevorzugt und auch am Wochenende sehr zeitnah übermittelt würden, könne es bei negativen Fällen etwas länger dauern.

"Wir wurden gefragt, welche Auswirkungen es auf die Statistik hat, wenn bei einer Person ein positiver Schnelltest und ein im Anschluss daran vorgenommener positiver PCR-Test vorliegen oder wenn eine Person bei mehreren kurz aufeinanderfolgenden PCR-Reihentestungen jeweils positiv ist." Dazu erläuterte der Behördensprecher. "Wenn Schnelltest und PCR-Test positiv sind, ist das nur ein Fall. Bestätigt sich der positive Schnelltest im nachfolgenden PCR-Test nicht, wird der Fall überhaupt nicht mitgezählt." Mehrere positive PCR-Tests würden nur als ein Fall gelten. Eine positiv getestete Person werde also in der Regel immer nur einmal erfasst. "Eine Ausnahme besteht nur, wenn die positiven Testergebnisse zeitlich so weit auseinanderliegen, dass von einer zwischenzeitlichen völligen Genesung und einer neuen zweiten Infektion ausgehen ist", so Hans Prechtl.

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