04.05.2021 - 18:24 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Inzidenz im Landkreis Schwandorf sinkt, bleibt aber weiterhin über 100

Die Zahl der neuen Corona-Fälle scheint sich im Landkreis Schwandorf auf einem niedrigen Niveau einzupendeln: Am Montag hat das Landratsamt lediglich acht Infizierte gemeldet.

7872 Menschen im Landkreis Schwandorf haben sich bisher mit dem Coronavirus angesteckt.
von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen im Landkreis Schwandorf ist damit auf 7872 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die am Montag bei 113,6 lag, sinkt nach übereinstimmenden Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert-Koch-Instituts leicht auf 110,9. Wie Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamtes, mitteilte, stehen in den nächsten Tagen zwei PCR-Reihentestungen an, und zwar in einem Altenheim und in einer Firma mit 118 Mitarbeitern.

Das Gesundheitsamt hat eine Auswertung erstellt, wie viele der positiven Schnelltestungen sich bei einem nachfolgenden PCR-Test bestätigt haben. Danach wurden seit dem 4. Januar 2021 444 positive Antigen-Schnelltests gemeldet, zu denen bereits ein PCR-Ergebnis vorliegt. In 417 Fällen hat sich eine Infektion bestätigt. Das entspricht einer Quote von 93,9 Prozent.

Der Bayerische Ministerrat hat in seiner Kabinettssitzung am Dienstag beschlossen, dass die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und die Einreisequarantäneverordnung jeweils bis einschließlich 6. Juni 2021 verlängert werden. In Bayern werden bereits ab dem 6. Mai vollständig Geimpfte und Genesene in vollem Umfang negativ getesteten Personen gleichgestellt.

Ab Montag, 10. Mai, findet für die erste bis dritte Klasse der Grundschulstufe sowie die fünfte und sechste Klasse der Förderschule in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 165 Präsenzunterricht (mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht statt. Für die vierte Klasse bleibt es beim bisherigen System. Ab dem 7. Juni wird in Bayern an allen weiterführenden Schulen in Gebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz kleiner 165 Präsenzunterricht (mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht zugelassen.

Ab dem 10. Mai werden alle bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungen in Gebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 unter den bereits heute für Friseure und Fußpfleger geltenden Bedingungen wieder zugelassen (Mindestabstand, Hygienekonzept, FFP2-Maskenpflicht, Quadratmeter je Kunde etc.). Hundeschulen werden ebenfalls ab dem 10. Mai in Gebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 165 wieder zugelassen.

Touristische Angebote werden in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 ab Freitag, 21. Mai, wieder zugelassen. Dazu zählen Hotels, Ferienwohnungen und -häuser sowie Campingplätze. Die Regelungen über die nächtliche Ausgangssperre gelten bis zum 6. Juni unverändert fort, so die Mitteilung des Behördensprechers.

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