12.10.2020 - 19:17 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Großzügige Finanzspritze für das Schwandorfer Krankenhaus

Über die Spende des Fördervereins aus den Händen von Andreas Wopperer (rechts), Andreas Betzlbacher (Zweiter von links) sowie Gabi Leichtl (Dritte von links), Rainer Müller (Zweiter von links) und Wolfgang Wack (Vierte von links) freuten sich Michael Enzmann (Fünfter von rechts), Dr. Elisabeth Bösl (links), Matthias Brandl (Fünfter von links) und Ute Hilpert (Dritte von rechts).
von Externer BeitragProfil

Mit einer Spende in Höhe von 12000 Euro unterstützt der Förderverein das Schwandorfer Krankenhaus St. Barbara. Die Freude über den neuen Bewegungstrainer und moderne Babybetten ist groß.

Fast futuristisch sieht er aus, der neue Bewegungstrainer. Und eher nüchtern. Aber wenn Matthias Brandl über seinen Neuzugang spricht, gerät er ins Schwärmen. Der Leiter der Physikalischen Therapie am Krankenhaus St. Barbara denkt dabei vor allem an die inneren Werte, sprich die zahlreichen Programme, die am Gerät eingestellt werden können. Damit ist der neue Bewegungstrainer fast ein Multitalent für körperlich schwache Patienten. Er kann direkt am Bett für das Training von Armen und Beinen eingesetzt werden. Das ist zum Beispiel bei einer Spastik wichtig. Zudem erkennt der Bewegungstrainer auch Widerstände, die der Patient aufbringt, und passt sein Trainingsprogramm entsprechend an.

Diese verbesserten Trainingsbedingungen haben die Patienten am Krankenhaus St. Barbara dem Förderverein zu verdanken. Vorsitzender Andreas Wopperer, Stellvertreter Andreas Betzlbacher und die Vorstandsmitglieder Rainer Müller, Gabi Leichtl sowie Wolfgang Wack haben das Motomed-Modell an den stellvertretenden Geschäftsführer Michael Enzmann, die stellvertretende Ärztliche Direktorin Dr. Elisabeth Bösl und Pflegedirektor Frank Hederer übergeben. Stolzer Wert: fast 8000 Euro.

Aber nicht nur die Physiotherapeuten hatten bei der jüngsten Spendenübergabe Grund zur Freude: Auch an die Allerkleinsten, die Neugeborenen, wurde gedacht. Zehn weitere moderne Säuglingsbetten, die spaltenlos am Bett der Mutter festgestellt werden können, ergänzen den Wohlfühlfaktor für Wöchnerinnen auf der Station C2. „Die Mütter lieben dieses Bettchen“, berichtet Stationsleitung Ute Hilpert. Sie seien für die Frauen eine große Erleichterung, da sie ihr Kind mühelos, sicher und gefahrlos vom Bettchen zu sich in Bett holen können. Außerdem lasse sich der Säugling auch gesichert im Bettchen umherschieben. Sichtlich stolz präsentierte Ute Hilpert beim Fototermin eines der je rund 400 Euro teuren Babybetten.

Der Zweck des 1993 gegründeten Fördervereins ist die Unterstützung des Krankenhauses St. Barbara. Der Verein wird von 500 Mitgliedern getragen. Seit seiner Gründung hat er rund 897.000 Euro in das Krankenhaus investiert. Die Gelder stammen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Benefizveranstaltungen.

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