05.05.2021 - 15:47 Uhr
SchwandorfOberpfalz

A93 bei Schwandorf nach Unfall gesperrt

Ein Lkw-Unfall auf der A 93 bei Schwandorf sorgt am Mittwoch für stundenlange Verkehrsbehinderungen. Es dauert mehrere Stunden, ehe der havarierte Lastwagen geborgen werden kann.

Ein Lastwagen krachte am Mittwochmorgen auf der A93 in die Leitplanke. Die Bergung gestaltet sich kompliziert.
von Julian Seiferth Kontakt Profil

Ein 26 Jahre alter Lastwagenfahrer war am Mittwoch gegen 9.55 Uhr mit einem Autotransporter auf der A 93 in südlicher Richtung unterwegs. Geladen hatte er insgesamt acht Neuwagen. Wie die Autobahnpolizeistation Schwandorf berichtet, musste der Lkw-Fahrer etwa 200 Meter vor der Anschlussstelle Schwandorf-Süd auf der rechten Fahrspur verkehrsbedingt stark abbremsen.

Um einen Unfall zu verhindern, wechselte er auf die Verzögerungsspur. Danach lenkte er laut Polizeibericht wieder auf seine eigentliche Fahrspur, fuhr anschließend mit der Zugmaschine auf die abgesenkte Gleitschutzwand einer Baustelle und schrammte darauf etwa 20 Meter entlang. Als der Lastwagen zum Stillstand kam, waren die beiden linken Reifen der Zugmaschine auf dem Boden und die beiden rechten Reifen etwa in einer Höhe von einem Meter in der Luft. "Ein auf der Zugmaschine transportierten Neuwagen kippte dadurch zur Seite und wurde komplett auf die Fahrerseite gedreht", berichtet die Autobahnpolizei weiter. Das Auto blieb jedoch auf der Ladefläche liegen.

Die Unfallaufnahme durch die Beamten der Autobahnpolizeistation Schwandorf wurde durch die Feuerwehren Wackersdorf und Schwandorf unterstützt, die die Absicherung der Unfallstelle und Bindung der ausgelaufenen Betriebsstoffe übernahm. Da ein Teil des Kraftstoffes drohte, in die angrenzenden Gewässer zu gelangen, wurde ein Sachverständiger des Wasserwirtschaftsamtes Weiden hinzugezogen.

Der Verkehr wurde rechts an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Hoch ist jedoch der Schaden an dem Autotransporter und der Baustelleneinrichtung: Die Polizei schätzt ihn auf rund 100 000 Euro. Zur Räumung der Unfallstelle setzte der Abschleppdienst unter anderem einen Autokran ein, der die Sattelzugmaschine von der Gleitschutzwand hob. Das hatte zur Folge, dass die eigentlichen Fahrspuren für mehrere Stunden gesperrt werden mussten und es dadurch zu Verkehrsbeeinträchtigungen in Fahrtrichtung Regensburg kam.

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