19.07.2021 - 15:13 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Neue Halstuch-Farben für Schnaittenbacher Nachwuchs-Pfadfinder

Groß war die Freude bei den Schnaittenbacher Pfadfindern, dass die positive Entwicklung der Pandemie erlaubte, die Jugendarbeit wieder aufzunehmen. Wenn auch in begrenztem Umfang.

Ganz schön aufgeregt und voller Tatendrang waren die jüngsten Pfadfinder als sie in die knifflige Schnitzeljagd eingeweisen wurden, um sich für die nächste Altersstufe zu qualifizieren. Alle meisterten ihre Aufgabe mit Bravour.
von Adele SchützProfil

Durch die lange Corona-bedingte Pause war die Aufstufung der Jüngsten der Pfadfinder Schnaittenbach in eine höhere Altersstufe längst fällig. Unter der Leitung der beiden Vorstände Kim Ruhnau und Lukas Donhauser wurde die Aktion mit großem Engagement und Vorsicht vorbereitet und dafür auch ein Hygienekonzept erstellt. Die beiden jüngsten Pfadfindergruppen mit den Sippen Wolf und Luchs erschienen voller Vorfreude und Tatendrang zum Aktionstag, ohne zu wissen, was sie erwartet.

Zunächst wurden die jüngsten Pfadfinder beider Sippen nochmals in Kleingruppen aufgeteilt. Als die Kinder dann die Stücke einer großen Schatzkarte erhielten, war ihnen klar, dass sie eine Art Schnitzeljagd meistern mussten. Diese hatte es in sich, denn sie forderte von den Wölfen und Luchsen alles bisher angeeignete Pfadfinderwissen, um die knifflige Aufgabe zu lösen und sich damit für eine höhere Altersstufe zu qualifizieren. Im Vorfeld hatten die Leiter bereits die Kartenstücke an unbemannten Stationen im Wald versteckt. Nun hatten die Kinder die Aufgabe, sich von Kartenstück zu Kartenstück zu arbeiten, um die Karte zu vervollständigen, um am Zielpunkt anzukommen. Leichter gesagt, als getan. Die Kartenstücke waren in Dosen platziert und mit einem Zahlenschloss verriegelt. Um das Schloss zu knacken, lagen Pfadfinder-spezifische Fragen sowie Karte und Kompass, Knotenkunde und Pfadfindergeschichte parat. Nur mit den richtigen Lösungen konnte man den richtigen Zifferncode kombinieren und somit das Schloss entriegeln. Nach gelöster Aufgabe kehrten die Prüflinge zurück zum Ziel, wo die Leiter ein Lagerfeuer entfacht und eine willkommene Brotzeit hergerichtet hatten.

Kleine Zeremonie

In einer kleinen feierlichen Zeremonie erfolgte die Aufstufung der Kinder in eine jeweils höhere Altersstufe mit Überreichung von neuen Halstüchern in den Farben der Altersstufe. Bei der Übergabe der Halstücher legte jeder das Pfadfinderversprechen ab. Anlässlich dieser Zusammenkunft, nutzten die Vorsitzenden Kim Ruhnau und Lukas Donhauser die Gelegenheit, um Kurat Stadtpfarrer Josef Irlbacher das Kuratenkreuz zu überreichen. Das Kuratenkreuz ist ein Umhängekreuz aus Holz als Würdigung für die geistliche Leitung im Pfadfinderstamm. Lukas Donhauser bedankte sich beim Stadtpfarrer für die Ausübung des Amtes. Kim Ruhnau freute sich, dass wenigsten für einen Teil der Aktiven endlich wieder ein Zeichen mit der Aktion gesetzt werden konnte. Sie ließ wissen, dass die Aufstufung in eine neue Altersstufe ermögliche, den einzelnen Gruppen altersgerechte Erlebnisse und Erfahrungen zu bieten. Entsprechend ihrem Alter wechseln die Kinder und Jugendlichen die Altersstufe. Jede Altersgruppe begleiten Teams von Frauen und Männern ab 18 Jahren als Leiter ehrenamtlich. Kim Ruhnau kündigte an: „Sobald es die Pandemie erlaubt, wird der Pfadfinderstamm eine neue Gruppe eröffnen, denn Jugendarbeit ist wichtiger, denn je“.

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