24.11.2020 - 16:44 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Andreas Hornauer beendet Ausbildung zum Pastoralreferenten

Der Glaube an Gott ist für Andreas Hornauer geheimnisvoll, aber zugleich etwas Wunderbares - "eben ein Geschenk". Er freut sich, dass er nach seiner Ausbildung zum Pastoralreferenten in Schnaittenbach und Kemnath am Buchberg bleiben kann.

Pfarrer Josef Irlbacher (rechts), Pfarrgemeinderatssprecher Willi Wiedenbauer und Kirchenpfleger Anton Gebert (von links) gratulierten Pastoralreferent Andreas Hornauer (Zweiter von rechts) zur bestandenen zweiten Dienstprüfung.
von Adele SchützProfil

In den Messen in St. Margareta und St. Vitus am Wochenende haben Pfarrer Josef Irlbacher und die Gottesdienstbesucher Andreas Hornauer zum Ausbildungsabschluss gratuliert. Für Hornauer hatte am 1. September 2016 die vierjährige Pastoralassistenzzeit in der Pfarreiengemeinschaft Schnaittenbach/Kemnath am Buchberg begonnen. Die Ausbildung zum Pastoralreferenten endete nun mit der zweiten Dienstprüfung.

Hornauer, der mit Frau und Sohn in Wackersdorf wohnt, freute sich besonders, dass ihn der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer wieder in die Pfarreiengemeinschaft Schnaittenbach/Kemnath am Buchberg geschickt hat. Hornauer fühlte sich nach eigener Aussage zwar zu technischen Berufen hingezogen, andererseits aber auch immer mehr zum Dienst in der Kirche berufen. "Mein Bauchgefühl hat gesiegt und ich habe den Weg des Pastoralreferenten eingeschlagen", sagte er. "Ich möchte den Glauben an Jesus Christus, der die entscheidende Stütze in unserem Leben ist, den Menschen vermitteln und von der Botschaft Jesu erzählen", sagte er über seine Motivation. Der Glaube an Gott sei geheimnisvoll, aber zugleich etwas Wunderbares - "eben ein Geschenk". Ihm sei es ein großes Anliegen, für die Menschen da zu sein, wenn sie Hilfe benötigten, Ängste und Nöte hätten oder ein offenes Ohr bräuchten. Als Pastoralreferent sieht er sich als Seelsorger. Schön an seinem Beruf sei, dass man es mit jeder Altersgruppe zu tun habe - vom Kindesalter an bis hin zu den Senioren. Seinen Beruf will er mit viel Engagement und noch mehr Herzblut ausüben. Die zweite Dienstprüfung hatte insgesamt vier Prüfungen und eine schriftliche Abschlussarbeit beinhaltet. Wobei wegen Corona die mündliche Prüfung von Ende März auf Mai verschoben worden war. Hornauer freut sich, dass er alle Prüfung mit "sehr gut" abgeschlossen hat.

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