09.11.2020 - 10:28 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Mit Aktion „Spuren im Sand“ lädt Pfarreiengemeinschaft Schnaittenbach-Kemnath zum Gespräch mit Gott ein

In den Pfarrkirchen Schnaittenbach und Kemnath erwartet die Kirchenbesucher derzeit die Aktion „Spuren im Sand –Gespräche mit Gott“. Ausgewählte Botschaften, in kleine Schriftröllchen verpackt, ermutigen zum Gespräch mit Gott ermutigen.

Die in den kleinen Schriftrollen verpackten Sprüche erinnern daran, dass Gott für die Menschen da ist, dass er ihnen immer einen Schritt voraus ist und auch in schweren Zeiten an ihrer Seite steht. Die Aktion "Spuren im Sand – Gespräche mit Gott" ist eine Mutmachaktion in der nicht einfachen Corona-Ausnahmesituation.
von Adele SchützProfil

Ein Plakat mit der bekannten christlichen Geschichte „Spuren im Sand“ der kanadischen Kinder- und Jugendbuchautorin Margaret Fishback Powers animiert in den beiden Gotteshäusern die Gläubigen, sich auf ein Gespräch mit Gott einzulassen. In der Geschichte geht es um einen Menschen, der einen Traum hat: Er geht am Strand entlang mit seinem Herrn, und beide hinterlassen ihre Spuren. Als der Mensch jedoch am Ende seines Lebens zurückblickt, muss er erschreckt feststellen, dass an vielen Stellen seines Lebenswegs nur eine Spur zu sehen ist – und das gerade in seinen schwierigsten Zeiten. Er beklagt sich beim Herrn und fragt, warum er ihn genau in Zeiten, als er ihn am meisten brauchte, allein gelassen habe. Der Herr antwortet ihm daraufhin, dass er ihn nie allein gelassen habe, erst recht nicht in den schwersten Zeiten. Dort, wo er nämlich nur eine Spur sehe, habe er ihn getragen.

Der Pastoralreferent der Pfarreiengemeinschaft St. Vitus Schnaittenbach/St. Margareta Kemnath, Andreas Hornauer, ließ sich von dieser Geschichte zu der Aktion „Spuren im Sand – Gespräche mit Gott “ inspirieren. Er stellte in den Pfarrkirchen St. Vitus und St. Margareta jeweils einen Sandkasten auf, in dem Fußspuren von zwei Personen zu sehen sind, die dann zu einer Spur werden. Neben diese Fußspuren steckte er kleine bunte Schriftrollen in den Sand, in die er Bibelstellen oder Zitate bekannter Persönlichkeiten geschrieben hatte. Hornauer lädt die Gläubigen ein, sich eine Schriftrolle zu nehmen und sich von der kleinen darin enthaltenen Botschaft zum Gespräch mit Gott ermutigen und im Glauben stärken zu lassen. "Sollten die Schriftrollen vergriffen sein, werden neue in den Sand gesteckt", versichert der Pastoralreferent.

Andreas Hornauer erläutert zu dieser Aktion, dass wegen der derzeitige Corona-Pandemie das Pfarrei- und Gemeindeleben stark eingeschränkt sei. Die Menschen könnten zwar den Gottesdienst begrenzt besuchen, aber das zusätzliche Pfarreileben, das damit einhergehe, sei doch recht eingeschränkt. Dazu zählen nach seinen Aussagen das Plaudern miteinander nach der Messe, Gespräche mit dem Pfarrer oder Veranstaltungen und Sitzungen. Er betont, dass diese Treffen "unglaublich wichtig für den sozialen Austausch sind". Die sich dabei ergebenden wertvollen Gespräche drehten sich auch um Gott und den Glauben. „Ich wollte mit der Aktion etwas ermöglichen, was über das klassische Gespräch hinausgeht. Denn hier geht es weniger darum, mit den Mitmenschen zu sprechen, sondern mit Gott“, macht Andreas Hornauer bewusst. Die Kirche könne die derzeitigen Beschränkungen nicht ändern, aber den Umgang damit erleichtern. Die Zitate und Sprüche sollten die Gemeindemitglieder ermutigen, nach vorn zu sehen und sich auf die Zeit nach der Pandemie zu freuen.

Laut Hornauer soll die Aktion den Pfarrfamilienmitgliedern Mut machen, dementsprechend habe er die Zitate und Sprüche ausgewählt. „Die in den kleinen Schriftrollen verpackten Verse erinnern, dass Gott immer schon da war und auch da ist, dass er uns immer einen Schritt voraus ist und auch in schweren Zeiten an unserer Seite steht“, bemerkt Andreas Hornauer. Es mache ihn froh, dass die Aktion von den Kirchenbesuchern so gut angenommen werde, dass er schon mehrmals die "Strände" in den Pfarrkirchen St. Vitus Schnaittenbach und St. Margareta Kemnath mit neuen Schriftrollen der Ermutigung habe bestücken müssen. „Man darf sich gern immer wieder an den Schriftrollen bedienen, denn es freut mich wirklich, dass es bei jedem Blick in die Sandkästen weniger werden“, betont der Pastoralreferent. Die Aktion werde sicher bis in den Advent hinein laufen, hängt aber auch davon ab, wie lange sie von den Gläubigen angenommen werde.

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Schnaittenbach
In den beiden Pfarrkirchen Schnaittenbach und Kemnath erwartet die Kirchenbesucher derzeit die Aktion „Spuren im Sand – Gespräche mit Gott“, die mit kleinen, ausgewählten Botschaften, verpackt in Schriftröllchen, zum ermutigenden Gespräch mit Gott anregen.
In den beiden Pfarrkirchen Schnaittenbach und Kemnath a. B. erwartet die Kirchenbesucher derzeit die Aktion „Spuren im Sand-Gespräche mit Gott“, die mit kleinen, ausgewählten Botschaften verpackt in Schriftröllchen zum ermutigenden Gespräch mit Gott anregen.

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