15.07.2021 - 14:08 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Pfarrer Sulzer segnet Paare in Schmidmühlen

Die Pfarrei Schmidmühlen hat einen Segnungsgottesdienst für Paare angeboten. Zur Erinnerung daran erhielt jedes paar ein Glas mit Backzutaten und ein Rezept für eine dauerhafte Beziehung.

Einzeln segnete Pfarrer Werner Sulzer die Paare, die zum Segnungsgottesdienst gekommen waren.
von Johann BauerProfil

"Das Leben ist kein Zuckerschlecken“, sagte Pfarrer Werner Sulzer zu Beginn des Segnungsgottesdienstes in Schmidmühlen. Es gebe im Leben Trauriges, das einem sauer aufstoße und bitter sei. Genauso sei es auch bei Ehepaaren. Neben vielen schönen Situationen gibt es auch Trauriges, anderes stoße einem sauer auf. Dafür aber hätten Ehejahre auch schönen Seiten, "dafür lebt man zusammen und bindet sich".

Pfarrer Sulzer spannte den Bogen vom Kaffeetrinken, bei dem nach dem Rezept für die Torte oder den Kuchen frage, zu glücklichen Ehepaaren. Auch sie könne man nach dem Rezepten zum Zusammenleben fragen. "Aber Vorsicht davor", warnte er. Menschen seien zu unterschiedlich. „Es gibt kein Rezept für eine gelungene Ehe", sagte er. Vielmehr sei das Vertrauen der Grundstock dafür. Dennoch verriet der Geistliche ein Rezept. In eine große Glasschüssel schütte man drei Pfund Vertrauen und gebe ein Kilo fein gemahlene Aufmerksamkeit hinzu. Und noch eine große Menge Liebe, beliebig viel Frohsinn, ein gutes Maß Versöhnung und eine kräftige Brise Achtung. Man vermenge alles miteinander, um einen faden Geschmack zu vermeiden Man füge ein Milligramm Verrücktheit hinzu. Vom Salz nehme man nur ein Körnchen, "denn mit mehr als einem braucht man hinterher Geduld für zwei". All das backe man bei gleichmäßiger Wärme auf kleiner Flamme "50 Jahre oder sogar länger, damit Liebe und Freundschaft erhalten bleiben."

Die Paare traten einzeln an den Altar, um von Pfarrer Sulzer gesegnet zu werden. Als Erinnerung erhielt jedes Paar ein Glas mit Backinhalt und ein Rezept für eine dauerharte Beziehung. In die Gestaltung des Gottesdienstes hatten such auch Mitglieder des Pfarrgemeinderates eingebracht. Für die passende Musik sorgte „Corde Vobiscum“.

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