02.09.2020 - 10:56 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Pfarrei Schirmitz neuen Schwung eingehaucht

Thomas Stohldreier feiert Jubiläum: Er ist seit 25 Jahren Pfarrer in Schirmitz. Am 1. September 1995 hat er als 31-jähriger Kaplan von St. Konrad Weiden die Nachfolge von Josef Schlegl angetreten. Seitdem hat sich viel getan.

Von mini Mini bis zum großen Lackel, der dem Pfarrer zumindest von der Größe her über den Kopf gewachsen ist - die Schirmitzer Ministrantenschar ist groß. Und aktiv, Ein Verdienst von Thomas Stohldreiers guter Jugendarbeit. Viele seiner Ministranten kennt er seit deren Taufe und etliche hat er im Laufe der Jahre sogar schon getraut. Einmal im Jahr versammeln sich alle aus der Truppe um den Altar, um die neuen Minis aufzunehmen und um altgedienete aus dem Altardienst zu entlassen. Diese Aufnahme entstand im September 2019.
von Norbert DuhrProfil

Es war ein historischer Tag für die Pfarrei Schirmitz/Bechtsrieth, als Pfarrer Thomas Stohldreier zum 1. September 1995 in Schirmitz seinen Dienst antrat. Er ist erst nach den früheren Seelsorgern Johann Baptist Schwindl und Josef Schlegl erst der dritte Pfarrherr in 100 Jahren Pfarreigeschichte. Zum Empfang des neuen Geistlichen hatte sich alles, was in Schirmitz und Bechtsrieth/Trebsau Rang und Namen hatte, vor dem Schirmitzer Pfarrhof eingefunden, um Stohldreier mit seinen Eltern und Geschwistern zur Pfarrkirche Maria Königin zu geleiten. Angeführt von der Blaskapelle Moosbach bewegte sich der lange Zug, selbst mit allen Vereinen und Verbänden der beiden Gemeinden, und trotz Dauerregens durch den Ort.

Unter Glockengeläut und Orgelspiel hielt der neue Pfarrer Einzug in das geschmückte Gotteshaus. Nach Begrüßungsgedichten von vier Kindern überbrachten Heribert Fuchs im Auftrag der Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Dr. Nandor Szamek für den Pfarrgemeinderat sowie Bürgermeister Alfons Bock für die politische Gemeinde Willkommensgrüße. Alle Redner boten dem neuen Priester Unterstützung an.

Ein glänzender Prediger und beliebter Seelsorger ist Pfarrer Thomas Stohldreier. Er ist seit 25 Jahren Pfarrer in Schirmitz. Als 31-Jähriger ging er damals mit viel Elan an die Arbeit. Er hat der Pfarrgemeinde neues Leben eingehaucht.

25 Jahre sind seitdem vergangen. Stohldreier, der mit viel Elan an die Arbeit ging, hat der Pfarrgemeinde Schirmitz/Bechtsrieth einen neuen Geist eingehaucht. Großen Wert legte er stets auf die feierliche Gestaltung der Liturgie. Die Gläubigen schätzen seine prägnanten und mit zeitnahen Themen ausgestalteten Predigten. Legendär sind mittlerweile seine früheren Faschingspredigten, bei dener er stets passend kostümiert bekannte Persönlichkeiten imitiert hatte. Der Pfarrer freut sich jedes Mal besonders, wenn Kirchenchor, Teeniechor, Männergesangverein, Bläsergruppe oder Orchestergemeinschaft die Messen jeweils unter Chorleiter Wolfgang Ziegler bereichert werden.

Der Seelsorger hat einen ganz besonders guten Draht zur Jugend. Die Zahl der Ministranten, die unter seiner Regie Altardienst leisten wollen, stieg von Jahr zu Jahr. Die Gesamtzahl der Messdiener beläuft sich heute auf rund 70 Buben und Mädchen. Auch die kirchlichen Vereine erhielten durch Stohldreier neuen Schwung. Die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Pfarrei ist grandios. "Ich bin als Pfarrer dankbar für die vielen Helfer und Schätze, die wir haben", betont der Seelsorger immer wieder.

Nach 25 Jahren zieht der Jubilar das Fazit: "Bei uns geht noch viel, aber es wird eine spannende Aufgabe, unser Niveau zu halten." Gerne hätte die Pfarrei das 25-jährige Jubiläum Pfarrer von Schirmitz gebührend mit Blaskapelle und Kirchenzug, mit allen Vereinen und Vertretern der kirchlichen und politischen Gemeinde, mit Festgottesdienst und Stehempfang im Pfarrsaal gefeiert. Coronabedingt bleibt dies der Pfarrei verwehrt."Wir werden die Feier im kommenden Jahr nachholen, sofern Corona nichts dagegen hat", verspricht Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lenk senior.

Nicht nur die Pfarrei Schirmitz floriert. Auch in der Gemeinde tut sich einiges. Zum Beispiel in Sachen Neubaugebiet

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