20.01.2021 - 22:30 Uhr
Schalkenthan bei HahnbachOberpfalz

Oberpfälzerin bleibt Bachelor im Gedächtnis

Lange warten müssen die RTL-Zuschauer am Mittwochabend nicht, bis Melissa Lindner den Bachelor kennenlernt. Schon im zweiten Auto sitzt die 27-Jährige aus Schalkenthan bei Hahnbach – und zeigt dem Junggesellen gleich einmal die Gelbe Karte.

Melissa steht dem Bachelor das erste Mal gegenüber.
von Miriam Wittich Kontakt Profil

Diese Bachelor-Staffel ist anders. Das macht RTL gleich von Beginn an deutlich. Der Bachelor nämlich sitzt wartend in einem Bushäuschen, umgeben von grünen Wiesen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die elfte Staffel der Dating-Show nicht in einem exotischen Land gedreht, sondern in Deutschland. Bachelor Niko Griesert ist das recht: "Soll ja nicht nur ein Urlaubsflirt werden", sagt er in einem Einspieler.

Aber dann wird natürlich doch noch geprotzt. Von wegen Bus fahren, den lässt der Rosenkavalier weiterrauschen, stattdessen wird Griesert von einem Heli abgeholt. Der bringt ihn hoch in die Luft über Berlin, zur ersten Nacht der Rosen. Die Location, an der der Junggeselle die Single-Frauen zum ersten Mal kennenlernt: ein Club in einer Art Lagerhalle an der Spree – statt der üblichen Villa am Meer.

Auf der Fahrt zum ersten Treffen mit dem Bachelor versucht Melissa (rechts), ihre Aufregung und die ihrer Mitfahrerin wegzuatmen.

Schon im zweiten Wagen, der an dem roten Teppich vorfährt, an dessen Ende der Bachelor wartet, sitzt Melissa Lindner aus Schalkenthan bei Hahnbach. Die Oberpfälzerin ist eine von 22 Kandidatinnen, die den Bachelor erobern wollen. Noch im Auto versucht die Blondine, sich und ihre Mitfahrerin mit drei tiefen Atemzügen zu beruhigen.

Aufregung vor erstem Treffen

Das gelingt aber nur bedingt, am liebsten würde sie noch eine Runde drehen, doch der Chauffeur ist schon ausgestiegen, um ihr die Tür zu öffnen. "Mein Adrenalin war auf Anschlag", sagt Melissa über diesen Moment. "Ich dachte erstmal nur: Aufpassen, dass ich nicht stolpere und man nichts sieht." Als die Scheinwerfer dann auf sie gerichtet waren, sei ihr durch den Kopf gegangen: "Ahhh, Hilfe! Was ist eigentlich los mit mir, warum kann ich nicht mal ,normale' Sachen machen?" Doch dann habe sie ihn einfach Löcher in den Bauch gefragt. "Man muss ihn ja von sich überzeugen", erklärt Melissa. "That’s the game."

Gesprächsthema ist gleich der Job der Oberpfälzerin. Der Bachelor vermutet, dass sie in der Beauty-Branche arbeitet, liegt damit bei der Bankfilialleiterin aber total daneben. Dann zieht die Fußballerin und Schiedsrichterin eine gelbe Karte mit ihrem Namen aus einem ihrer Stiefel und überreicht sie dem 30-Jährigen. "Ich selbst bekomme in Spielen oft mal die Gelbe Karte und das bleibt im Gedächtnis. Genau so wollte ich bei so vielen anderen Mädels dem Bachelor im Gedächtnis bleiben", erklärt Melissa. "Meistens klappt, was ich mir in den Kopf setze." Diesmal auch. "Niko ging in der ersten Nacht nur auf zwei Mädels von selbst aus zu – auf Michele und auf mich. Das hat mir gefallen. Es war echt wie im Traum."

Rote Rose statt Roter Karte

Weniger gut kommt die Idee einer anderen Kandidatin an, die dem Bachelor beim Kennenlernen eine Chili aufzwingt. Auch an sie erinnert Niko Griesert sich, sie muss die Sendung bereits nach dem ersten Abend verlassen. "Scharf" mag der Bachelor nämlich gar nicht.

Melissa hingegen will er nicht die Rote Karte zeigen, stattdessen bekommt sie eine der roten Rosen. "Die riecht so gut, so nach Liebe", stellt die Blondine glücklich fest. "Jetzt geht es erst richtig los. Der Einzug in die Villa, die Mädels kennenlernen und die Dates mit Niko. Erst ab der zweiten Folge kann man wirklich sagen: Ja, ich bin dabei gewesen – mit allen Vor- und Nachteilen."

Keine Lust auf Lästereien

Gleich richtig los geht in der ersten Folge aber schon der Kampf unter den Kandidatinnen, sofort wird gelästert. "Ziemlich crazy kann ich da nur sagen, wir kannten uns zu diesen Zeitpunkt alle noch gar nicht", sagt Melissa, die sich aus diesen Gesprächen raushält. "Ein schlechtes Wort über eine andere Teilnehmerin wird man bei mir nie zu hören bekommen, stattdessen tröste ich gerne und bin für sie da, wenn sie jemanden brauchen. Ich finde Lästereien einfach nur ätzend und unnötig."

Melissa Lindner im Interview vor der ersten Nacht der Rosen

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