Corona macht auch Katholischer Erwachsenenbildung zu schaffen

Über ein mangelndes Pensum musste man sich bei der Mitgliederversammlung der Katholischen Erwachsenenbildung nicht beklagen. Abgearbeitet wurde ein 18-Punkte-Programm. Darunter auch der Haushalt und – als Höhepunkt – die Ehrungen.

Urkunden bekamen die KEB-Mitglieder Gisela Wennig (Dritte von links) und Reinhard Schön (Fünfter von links). Den Jubilaren gratulierten Gerhard Haller (Geschäftsleitender KEB-Geschäftsführer im Bistum Regensburg) und KEB-Sekretärin Christa Malzer (von links) sowie Vorsitzende Anneliese Krenkel (Vierte von links), der Geschäftsführende Bildungsreferent Hans Stelzl und Monsignore Martin Neumeier (von rechts).
von Werner RoblProfil

Die Mitgliederversammlung der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Tirschenreuth in der Gaststätte „Zum Rechersimer“ war eigentlich bereits vor vielen Monaten anberaumt. Das Treffen, bei dem auch die Jahre 2020 und 2021 näher beleuchtet werden sollten, wurde wegen Corona auf später verschoben. Beim aktuellen Treffen warf Vorsitzende Anneliese Krenkel aus Krummennaab einen ersten Blick auf 2019: „Die Arbeit konnte kontinuierlich und erfolgreich weitergeführt und ausgebaut werden.“ Sie beleuchtete auch die Arbeit des Geschäftsführenden Bildungsreferenten Hans Stelzl und der Sekretärin Christa Malzer.

Weniger Veranstaltungen

Die Anzahl der abgerechneten und in der Statistik erfassten Veranstaltungen in 2019 bezifferte Krenkel auf 448. Deutlich weniger – nämlich nur 166 – waren es 2020. Sehr gefragt sind laut Angaben der Vorsitzenden die Themenschwerpunkte in den Bereichen Philosophie, Theologie, Religion und Weltanschauung. „Angeboten werden ferner auch Vorträge zur Erziehung, Pädagogik, Psychologie und vieles mehr.“ Weiter vorantreiben oder neu bilden werde man auch die bereits bestehenden Kooperationen. „Trotz Corona und der vielen Absagen bleiben die Zuschüsse erhalten“, betonte Krenkel. Die Veranstaltungen im Corona-Zeitraum seien abgeschmolzen, klagte sie über den historischen Tiefstand im Vergleich zu den pandemiefreien Monaten. „Wichtig ist jetzt ein Neustart und eine Wiederbelebung unseres Angebotes.“

Zu Krenkels Rückblick zählten unter anderem Studientage und der Erfahrungsaustausch für die Mitarbeiter in der Seniorenarbeit, Workshops und Exkursionen. Sie verwies auf die Internetseite der KEB und die Beiträge auf Facebook. Dort sei das jeweilige Jahresprogramm zu finden.

Termine nachholen

Hans Stelzl und Christa Malzer erinnerten unter anderem auch an die Zeiten des Corona-Lockdowns. Man habe versucht, diese sinnvoll zu überbrücken, warf Stelzl trotz der angespannten Lage einen positiven Blick auf das Angebot im Internet. Mit „abgesagt“ kommentierte er aber einen großen Teil der Termine, die man im kommenden Jahr nachholen werde. Weiter ein Anliegen blieben die Themen zur Weltkirche. Ferner informierten die beiden auch über über die Entwicklungsziele der KEB und über die bereits erfolgte Überprüfung des Qualitätsverständnisses. Die Rezertifizierung – „wir werden daran arbeiten“ – laufe laut Stelzl im April 2023. Zudem plane man eine Umstellung des verwendeten Systems auf QESplus, ein Qualitätsmanagementsystem für Weiterbildungseinrichtungen beziehungsweise Vereine mit Weiterbildungsaufgaben (Anm. d. Red.).

Rückwirkend genehmigte die Versammlung den Haushalt für das zurückliegende Jahr. Ohne Gegenstimme auf den Weg gebracht wurde der Haushalt für 2021. Informationen von der KEB im Bistum Regensburg lieferte Geschäftsführer Gerhard Haller. Stelzl dankte allen Mitarbeitern, Vorstands- und Ausschussmitgliedern, Unterstützern und Förderern. Ein besonderes Vergelt's Gott galt dem geistlichen Beistand, Monsignore Martin Neumeier.

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Urkunden für langjährige KEB-Weggefährten

Zu einem besonderen Mittelpunkt des Abends in Röthenbach wurden die Ehrungen langjähriger KEB-Mitglieder.

  • 20 Jahre: Reinhard Schön
  • 10 Jahre: Vinzenz Rahn und Gisela Wenning.
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