10.12.2019 - 16:08 Uhr
PüchersreuthOberpfalz

"Keinerlei leere Versprechungen"

Rudolf Schopper will da weitermachen, wo im Mai nächsten Jahres die Legislaturperiode endet. Dasselbe gilt für seine Christliche Wählergemeinschaft (CWG), die den Bürgermeister mit hundert Prozent der Stimmen in die Kommunalwahl schickt.

Rudolf Schopper (vorn, Mitte) zieht mit einer 21-köpfigen CWG-Mannschaft aus allen Ortsteilen der Gemeinde in den Kommunalwahlkampf.
von Gabi EichlProfil

Wie Rudolf Schopper bekommt auch die Liste der CWG-Gemeinderatskandidaten alle Stimmen der 24 Wahlberechtigten. Der 52-jährige Lehrer aus dem Ortsteil Wurz, der vor knapp sechs Jahren mit sechs CWG-Gemeinderäten ins Rathaus eingezogen ist (Schopper: „Ein noch nie da gewesener Erfolg“), zieht eine Bilanz, die in der Aussage gipfelt, dass alle Wahlversprechen von 2014 erfüllt beziehungsweise in der Umsetzung seien. Es habe also "keinerlei leere Versprechungen" gegeben, sagt Schopper. Er nennt beispielhaft die drei Baugebiete, die beiden Kindergärten, die Sicherung von Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Straßenbau, die verschiedenen Dorferneuerungsmaßnahmen, die Gemeindehaussanierung und den Erhalt der Grundschule. Das alles sei geschafft worden bei gleichzeitig „rasant abnehmendem Schuldenstand“. Die Liste an positiven Beispielen scheut den Worten Schoppers zufolge „keinen Vergleich“.

Erfolgsrezept der Wählergemeinschaft sei eine Liste gewesen mit Kandidaten aus allen Ecken der Gemeinde, und diese Saat sei aufgegangen. Auch die aktuelle Liste sei wieder ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung der gesamten Gemeinde.

Gutes Miteinander im Rat

Schopper stellt das gute Miteinander im Gemeinderat heraus, was ihm ein besonderes Anliegen sei, wie er betont. Um die Gemeinde weiterhin in eine gute Zukunft zu führen, nennt der Bürgermeister verschiedene Anliegen als Ziele der kommenden Wahlperiode. Es gehe um bezahlbares Bauland bei gleichzeitiger Verhinderung von Leerstand in der Gemeinde, um einen Ausbau der Kinderbetreuung und ein Ganztagesangebot der Grundschule, um den Erhalt einer funktionierenden Infrastruktur, um Wohnen und Leben im Alter, um die Förderung der Jugend und der Vereine, aber auch um die Vermittlung demokratischer Werte. Schopper stellt sich erneut an die Seite der Gegner des Süd-Ost-Links; es gelte, die heimische Landschaft vor extremen Eingriffen zu bewahren bzw. den Bau wenigstens so zu begleiten, dass die Eingriffe in Natur und Landschaft moderat ausfielen.

Immerhin gehe es auch darum, den Freizeitwert der Gemeinde zu steigern - durch Radwege, Wanderwege, den Erhalt des Flurbereinigungswegenetzes. Schopper will, wie er sagt, die Landwirtschaft als wichtigen Partner unterstützen, er will aber auch Klima- und Umweltschutz „einen Namen und eine Bedeutung geben“.

Der CWG-Vorsitzende Otto Uhl dankt den Kandidaten für deren Bereitschaft, sich in den Dienst der Gemeinde zu stellen. Das sei alles andere als selbstverständlich.

Die Kandidaten:

1. Rudolf Schopper, 52, Lehrer; 2. Jürgen Bartmann, 47, Waschstraßeninhaber; 3. Markus Burkhard, 50, selbständiger Schlosser; 4. Stephan Gaßner, 41, Mobilkranfahrer; 5. Barbara Kraus, 50, Krankenschwester; 6. Markus König, 39, Polizeibeamter; 7. Andreas Meiler, 51, Baumaschinenführer; 8. Wolfgang Rumpel, 60, Polizeibeamter; 9. Christian Höfler, 35, IT-Administrator; 10. Eva Selig, 31, Prokuristin; 11. Bastian Reiser, 35, Feinwerkmechanikermeister; 12. Thomas Mathes, 47, Klärwärter; 13. Jennifer Schmid, 33, Lehrerin; 14. Bernd Förster, 36, Polizeibeamter; 15. Johannes Leipold, 26, Spenglermeister; 16. Michael Kroop, 56, Angestellter; 17. Andreas Burkhard, 31, Verkäufer; 18. Patrick Uhl, 29, Elektrotechniker; 19. Markus Schedl, 37, Elektrotechniker; 20. Franz Fütterer, 37, Diplom-Ingenieur; 21. Christian Binner, 51, Maschinenbautechniker; 22. Stefan Radies, 41, Leitstellendisponent. Die Plätze eins und zwei werden jeweils doppelt besetzt, um die Liste zu füllen.

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