25.04.2021 - 13:38 Uhr
PressathOberpfalz

Stadtrat Pressath: Lob für Feuerwehren und Impfzentrum

Bürgermeister Bernhard Stangl berichtete im Pressather Stadtrat über die Begehung und Prüfung der Feuerwehreinrichtungen im Stadtgebiet. Die klare Beschilderung für das Impfzentrum kam bei den Prüfern gut an.

Hier geht's lang: Den Weg zum Pressather Impfzentrum kann dank anschaulicher Hinweisschilder niemand verfehlen.
von Bernhard PiegsaProfil

Zum Abschluss der Stadtratssitzung resümierte Bürgermeister Bernhard Stangl den Bericht der gesetzlich vorgeschriebenen Begehung der Feuerwehreinrichtungen im Stadtgebiet durch Kreisbrandmeister Jürgen Haider, Kreisbrandrat Marco Saller, Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz und Lukas Emmerich vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft gemeinsam mit Vertretern der örtlichen Wehren.

Die Prüfer hätten zwar an einigen Standorten Verbesserungen bei Gebäuden oder Geräteschaften empfohlen, prinzipiell seien aber alle Wehren für ihre vorbildliche Organisation und Ausrüstungspflege gelobt worden. Für den Zintlhammerer Löschzug habe die Kommission die Ausmusterung des gut 60 Jahre alten Spritzenanhängers empfohlen: „Das will die Stadt auch veranlassen, wobei nach dem Wunsch der Wehr wieder ein Anhänger angeschafft werden soll, der wie bisher von einem Traktor gezogen wird. Die Kosten wollen wir für 2021 und 2022 in den Haushalt einstellen und rechnen mit einem Staatszuschuss zum Kaufpreis. Zusammen mit der Zintlhammerer Wehr werden wir den Hänger 2021 planen und die Ausschreibung für 2022 veranlassen.“

Allgemein gelobt werde die Arbeit des Pressather Impfzentrums, das dank der von Andreas Kick gestalteten Hinweisschilder leicht zu finden sei. Eine zu geringe Bekanntheit der „Pressath-Smartphone-App“ beklagte dritter Bürgermeister Wolfgang Graser (Freier Wählerblock): „Die Stadt muss mehr dafür werben und zugleich das Informationsangebot weiter ausbauen.“ Auf Grasers Frage nach den noch zu erledigenden Bauarbeiten beim Kindergarten in der Baumgartenstraße antwortete erster Bürgermeister Stangl, dass die Baufirma noch in diesem Monat an die verbleibenden Rest- und Ausbesserungsarbeiten gehen werde. Eine verkehrsbehindernde Baustelle werde nicht entstehen.

Die Vermessung des künftigen „Entlastungsparkplatzes Nord“ beim Haus der Heimat, für den Stangl den Namen „Parkplatz Klosterhof“ zur Diskussion stelle, stehe ebenfalls bevor. Eckhard Bodner (Freier Wählerblock) wollte wissen, ob auf diesem Areal nach Fertigstellung des Parkplatzes die traditionellen Museumsfeste stattfinden könnten, was Stangl und Susanne Reithmayer (CSU) bejahten: Das bisherige Festplatzgelände könne bei Bedarf problemlos wieder für Feste hergerichtet werden, es würden dort auch Bäume gepflanzt. Der Dießfurter Ortssprecher Andreas Eckert erinnerte an den verstorbenen ersten Vorsitzenden des FC Dießfurt, Norbert Flessa, und berichtete von der kunstvollen Gestaltung des Bushäuschens durch die Dorfjugend in den Osterferien.

Auf Anfrage von Cornelia Träger (CSU) informierte Bürgermeister Stangl über den Fortschritt bei der Planung des Baugebiets Schwarzleite und den wegen der Neuverzinkung der Gestelle notwendig gewordenen vorübergehenden Abbau der Umkleidekabinen am Kiesibeach, die noch in diesem Monat wieder aufgestellt würden. Außerdem sei die Verwaltung zuversichtlich, das Problem der Schaffung eines Speisen- und Getränkeangebots an diesem Freizeitgelände in naher Zukunft zu lösen: „Wir führen Verhandlungen mit mehreren Anbietern.“ Entsprechend der Bitte einer Pfaffenreutherin prüfe die Stadt schließlich Sicherungsmaßnahmen für den dortigen Löschweiher, in dessen Nähe des Öfteren Kinder spielten.

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Pressath

 

 

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