24.03.2021 - 14:01 Uhr
PressathOberpfalz

Pressather Stadträte sprechen über Tourismusbeauftragten und Müllproblem

Tourismus und ein Müllproblem beschäftigen den Pressather Stadtrat in seiner Sitzung. Für beide Themen gibt es Ideen.

Bis auf einen benachbarten Acker weht der Wind den Müll, der auf dem Parkplatz an der B 470 bei der Kahrmühle hinterlassen wird.
von Bernhard PiegsaProfil

In der Stadtratssitzung begrüßte Bürgermeister Bernhard Stangl Charlotte Hautmanns (CSU) Anregung, einen Tourismusbeauftragten bei der Verwaltungsgemeinschaft zu berufen: Dies sei ohnehin im Gespräch und solle im Zuge einer Umstrukturierung der Rathausbehörden geschehen. Kooperieren wollen nach Stangls Worten die Stadt Pressath und der Markt Parkstein bei der Förderung des Radtourismus und der Schaffung eines interkommunalen Radwegenetzes, das die beiden Nachbargemeinden erschließen und verbinden soll: „Dieses könnte zugleich zum Baustein für einen ‚4-P-Radweg‘ werden, der von ‚Paris über Pressath und Parkstein nach Prag‘ führt“, entwarf Stangl augenzwinkernd Zukunftsvisionen.

Ein unerfreuliches Gegenwartsproblem sei demgegenüber die Vermüllung der Parkplätze an der Bundesstraße 470, beklagten Bernhard Stangl und Franz Floth (SPD). Dort müssten Mülleimer aufgestellt und regelmäßig geleert werden, doch könne die Stadt dies nicht veranlassen, da die Straße Bundeseigentum sei. Die Stadtverwaltung werde aber bei den zuständigen Stellen auf eine Lösung drängen. Auf gefährliche, dringend reparaturbedürftige Schlaglöcher in der Verbindungsstraße zwischen Winterleiten- und Ludwigstraße wies Martin Schmidt (CSU) noch hin.

Seine Fraktionskollegin Susanne Reithmayer plädierte zudem für eine Vorverlegung der Zeitspannen, in denen für bestimmte Innenstadtparkplätze in der Nähe von Geschäften Parkzeitbegrenzungen bestehen: „Zurzeit gelten diese Beschränkungen von acht bis 18 Uhr, aber weil Lieferanten oft schon eher kommen und manche Geschäfte vor acht Uhr öffnen, wäre eine Begrenzungszeit von sechs bis 18 Uhr besser.“ Die Verwaltung werde dies veranlassen, sagte Bürgermeister Stangl zu.

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