20.12.2020 - 10:31 Uhr
PressathOberpfalz

Keine Christmetten nach 21 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre macht auch in der Pfarreiengemeinschaft Pressath-Schwarzenbach-Burkhardsreuth Änderungen unumgänglich

Christmetten werden am Heiligen Abend traditionell meist ab 21 Uhr gefeiert. Doch das ist in diesem Jahr aufgrund der geltenden nächtlichen Ausgangssperre nicht möglich. Soll heißen, die Eucharistiefeiern müssen zeitlich vorgezogen werden.

Auch wenn es nach 21 Uhr keine Christmetten geben wird, dem Lichterglanz in der Stadtpfarrkirche in Pressath wird das auch in diesem Jahr in der Weihnachtszeit wohl keinen Abbruch tun.
von Martin GraserProfil

Besinnlich sieht anders aus. Von einem ruhigen Advent merkt man auch in der Pfarreiengemeinschaft Pressath-Schwarzenbach-Burkhardsreuth im Moment wenig. Nachdem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Christmetten aufgrund der auch am Heiligen Abend geltenden nächtlichen Ausgangssperre ab 21 Uhr untersagt hat, blieb Stadtpfarrer Edmund Prechtl nichts anderes übrig, als die Anfangszeiten den aktuellen Umständen anzupassen. Bei drei Pfarreien erwies sich das als nicht ganz einfach.

Für Pressath gelten nun folgende Anfangszeiten: 15 statt 16 Uhr, 16.30 statt 21 Uhr, 18 statt 22.30 Uhr und 19.30 statt 24 Uhr. Die Messen in Burkhardsreuth beginnen nun um 14 statt 18 Uhr beziehungsweise um 19.30 statt 22.30 Uhr. Vorverlegt werden die Christmetten auch in Schwarzenbach, und zwar von 17 auf 16.30 Uhr sowie von 21 auf 18 Uhr. Bei den Anfangszeiten der Krippenfeiern für Kinder gibt es in allen drei Pfarreien keine Änderungen.

Livestream an Feiertagen

Für alle Pfarrangehörigen, die am Heiligen Abend nicht am Gottesdienst teilnehmen können, werden in Pressath die Krippenfeier um 13.30 Uhr sowie die Christmetten um 15 und um 18 Uhr per Livestream übertragen. Gleiches gilt für die Eucharistiefeiern am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag jeweils um 9.30 Uhr, den Jahresabschlussgottesdienst an Silvester um 17 Uhr sowie die Messe um 9.30 Uhr am Neujahrstag.

Sicherheits- und Hygienebestimmungen einhalten

Auch an den Weihnachtsfeiertagen gilt es nach wie vor, auf Abstand zu achten: 1,5 Meter sind zwingend einzuhalten. Darum darf an jedem markierten Platz nur eine Person, mit Ausnahme von Kleinkindern, sitzen.

Der Mund-Nase-Schutz ist während des gesamten Gottesdienstes zu tragen. Gemeindegesang ist ausnahmslos untersagt. Bei Symptomen einer Covid19-Erkrankung darf der Gottesdienst nicht besucht werden. Die rechtzeitige Anmeldung zu den Messen ist weiterhin erforderlich.

 

 

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