25.03.2021 - 11:18 Uhr
PressathOberpfalz

Durchkreuztes Leben: Familienkreuzweg der Pressather Pfarrei St. Georg

Eigentlich führt der traditionelle Familienkreuzweg seit einigen Jahren, beginnend an der Pfarrkirche, durch das Stadtgebiet von Pressath bis zum Friedhof. Wegen der Coronapandemie ist das, wie vieles andere auch, heuer aber nicht möglich.

Nachdenkliche Gebete, Impulse, die zum Innehalten anregen, sowie Sieger Köders ausdrucksstarke Bilder, auf eine Leinwand projiziert, bilden den Rahmen des Bensburger Misereor-Kreuzweges. Alfred Pravida, Renate Kneidl und Albert Neiser (von rechts) sowie Veronika Baur-Schmelcher (von links) bereiteten ihn für die Andacht in der Pfarrkirche vor. Stadtpfarrer Edmund Prechtl spricht hierfür am Schluss des Kreuzweges seinen Dank aus.
von Martin GraserProfil

Somit blieb nichts anderes übrig, als den Kreuzweg in das Gotteshaus zu verlegen. Der liturgische Ausschuss griff diesmal das Konzept des Bensburger Misereor-Kreuzweges mit 13 Stationen auf, in dem der Künstler Sieger Köder die biblische Botschaft vom Leiden und Sterben Jesu eindrucksvoll ins Bild brachte: Herzensbilder, die den Gläubigen das Herz Gottes zeigen und sie als Betrachtende im Herzen berühren.

Die Bilder stellen dar, wie Jesus Christus unschuldig verurteilt, gefoltert und am Ende wie ein Verbrecher am Kreuz hingerichtet wurde. Und es sind auch Bilder, die Ungerechtigkeit und Schuld von Menschen darstellen.

In allem, was Jesus getan hat, hat er die Menschen geliebt, wurde in den Texten, die dazu vorgetragen wurden, deutlich. Er hat Kranke geheilt, hat Menschen aus den Irrtümern ihres Lebens befreit und dabei keine Rücksicht auf sich selbst genommen – obwohl er wusste, wie gefährlich es für ihn war, die Wahrheit zu sagen und mutig anderen zu helfen in ihrer Not.

Aber genau das war sein Auftrag von Gott: Jeder Mensch kann in Jesus der Liebe Gottes begegnen. Nachdenkliche Gebete und ausdrucksstarke Bild-Erschließungen zeigten in der Andacht: Kein Böses und kein Unheil dieser Welt können den Sieg der Liebe Gottes aufhalten.

Stadtpfarrer Edmund Prechtl dankte am Schluss des Kreuzweges den Lektoren Renate Kneidl, Veronika Baur-Schmelcher, Alfred Pravida und Pastoralreferent Albert Neiser für die Vorbereitung und Durchführung der Andacht. Den Besuchern galt Dank für ihr Kommen, Organist Günther Hösl für die musikalische Gestaltung.

 

 

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