11.08.2020 - 11:06 Uhr
Pondorf bei WinklarnOberpfalz

Beate Politzka an der Spitze der Jagdgenossenschaft Pondorf

Dieses Team steht an der Spitze der Jagdgenossenschaft: (vorne von links) Beate Politzka und Thomas Liegl, (hinten von links) Alfons Spichtinger, Otto Frischmann, Wolfgang Lößl und Gerhard Ruml. Bürgermeisterin Sonja Meier (rechts) war bis zur Sitzung Notjagdvorsteher.
von Annemarie MösbauerProfil

Im März legte Josef Meindl sein Amt als Jagdvorsteher nieder. Coronabedingt fielen jedoch die Neuwahlen aus und Bürgermeisterin Sonja Meier wurde zum 1.April zum Notjagdvorsteher bestimmt. Bei einer Sitzung in der Turnhalle der Thomas-Aquinus-Rott Grundschule Winklarn-Thanstein standen nun die Neuwahlen im Mittelpunkt.

Die Jagdgenossen wählten Beate Politzka in geheimer Wahl einstimmig zum neuen Jagdvorsteher. Ebenfalls einstimmig wurden Gerhard Ruml zum Stellvertreter und Otto Frischmann und Alfons Spichtinger zu Beisitzern wiedergewählt. Schriftführer und Kassier – in Doppelfunktion – blieb Thomas Liegl. Per Akklamation bestimmte die Versammlung neu Wolfgang Lößl und Markus Schöberl zu Kassenprüfern.

Thomas Liegl gab einen detaillierten Kassenbericht mit allen Einnahmen und Ausgaben, einschließlich der Wildschäden. Die neuen Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Mit der Mehrheit wurde der Vorschlag angenommen, wieder einen Euro pro Hektar als Jagdpachtschilling auszuzahlen. Den Vorschlag, die nicht abgeholten Beträge für die Aufschotterung des Triftweges zu verwenden, nahmen die Jagdgenossen an.

Die Jagdpächter gingen in ihrem Bericht kurz auf die Afrikanische Schweinepest, die Hasenpest und Biberprobleme ein. Aufgrund der momentanen Situation wird es heuer keine Treibjagd und keine Drückjagd geben. Für das ausgefallene Rehessen überreichten Alois Bauer und Christian Turban 100 Euro als Entschädigung in die Kasse. Als Mitgeher nannten die Pächter Alois Bauer sen., Georg Irlbacher, Eduard Kunschir, Manfred Mösbauer, Rainer Mösbauer, Katharina Turban, Christian Vogl und verschiedene Jagdgäste. Sie baten auch die Grundstücksbesitzer Schneisen in große Maisfelder zu häckseln um die Bejagung der Sauen zu erleichtern.

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