20.09.2021 - 14:24 Uhr
PlößbergOberpfalz

Marktgemeinde Plößberg erhält Förderzusage vom Bundesministerium

Plößberg wurde in das Bundesprogramm "Zukunftswerkstatt Kommunen" aufgenommen. Ziel ist es auch, gegen den demografischen Wandel angehen.

von Externer BeitragProfil

Große Freude herrschte im Rathaus Plößberg, als der Brief von Bundesministerin Christina Lamprecht eintraf. In dem Schreiben wird die Aufnahme der Marktgemeinde als eine von 40 Kommunen im gesamten Bundesgebiet in das Modellprogramm "Zukunftswerkstatt Kommunen - Attraktiv im Wandel" mitgeteilt.

In den kommenden drei Jahren wird die Gemeinde mit jeweils 40 000 Euro pro Jahr unterstützt, um die demografische Entwicklung der Marktgemeinde anzugehen. In den Vorbereitungstreffen zur Bewerbung im Modellprogramm waren sich die Fraktionssprecher im Marktrat, Tina Zeitler, Marcus Fritsch und Hans Klupp, einig: "Wir müssen uns neben der baulichen Entwicklung auch vermehrt um den sozialen und gesellschaftlichen Bereich in Plößberg kümmern!"

Bürgermeister Lothar Müller betonte, wie wichtig ihm das Programm sei. Neben einer fachlichen Analyse von außen, dem sogenannten Demografieprofil stehen die Bedürfnisse und Anforderungen der Marktgemeinde im Mittelpunkt der Zukunftswerkstatt. "Wir haben nahezu freie Hand, um unsere Problemstellungen in Plößberg zusammen mit unseren Bürgerinnen und Bürgern anzugehen und sind nicht auf spezielle Themenvorgaben festgelegt." So wurden in der Bewerbung auch unterschiedliche Zukunftsaufgaben wie das bessere Zusammenwachsen der Ortschaften in der Marktgemeinde, die Gleichwertigkeit der Angebote, die Verbesserung der Informationsangebote und der Aufbau von Synergien zwischen den sozialen Akteuren im Gemeindegebiet genannt. "In erster Linie muss es aber darum gehen, die vorhandenen sozialen Initiativen und gesellschaftlichen Gruppen in ihrem Bestand zu sichern und sie auch ein wenig moderner zu organisieren" ergänzte Dr. Klaus Zeitler, der die Bewerbung unterstützte. Deshalb sei es auch gut, dass das Programm Zukunftswerkstatt Kommunen keine vorab festgelegten Zielgruppen im Auge habe, sondern den Dialog zwischen den Generationen fördert. "Erst wenn wir gemeinsam, Jung und Alt aber auch Politik, Verwaltung und Bürgerschaft, die Probleme angehen und aktiv gestalten, dann können wir die aktuelle Situation verbessern".

In den kommenden Wochen wird nun zusammen mit den Verantwortlichen am Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Startveranstaltung vorbereitet, die dann auch den eigentlichen Auftakt für die kommenden Aktivitäten in der Marktgemeinde Plößberg bilden wird.

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